Architektouren 2016 - Veranstaltungshinweis

Bundesweiter Tag der Architektur - auch in Kottgeisering!

Auf gelungene Innengestaltungen oder Konzepte für öffentliche Räume wie Plätze und Fußgängerzonen machen die Architektouren aufmerksam. Man trifft auf Planer und meist auch auf Bauherren. Nicht nur wer selbst bauen will, erhält so wertvolle Anregungen darüber, was Bauen heute bedeutet. Lesen Sie hier mehr dazu auf br.de

Termine, Infos und Kontaktdaten zu den Architektouren 2016 finden Sie hier

Bericht zum Objekt in Kottgeisering lesen Sie hier

Schwimmbad zeigt starke Schäden

Eine große Herausforderung ergibt sich aus dem jüngsten Gutachten der Schwimmhalle für die Gemeinde. Untersucht auf Standsicherheit wurden 4 von 22 Stützen und die Betonteile des Beckens, sowie die Decken der Umrandung und die Rinnkörper. Es wurden starke Korrisionen festgestellt, die einen Handlungsbedarf in 1-3 Jahren unerlässlich machen. Die Durchmesser der Bewehrungseisen in den untersuchten Stützen sind bereits von 20 auf 17,4 mm reduziert. Unterhalb der Beckenumrandung müssen nun Notstützen eingebracht werden. In den grob veranschlagten Sanierungskosten von netto 300.000 Euro sind weder Brandschutzmaßnahmen noch die Technische Gebäudeausrüstung enthalten, sie waren nicht Teil des Gutachtens. Die Gemeinde soll nun einen Objektplaner beauftragen, der aufzeigt welche Sanierungsmöglichkeiten sinnvoll sind und welche Alternativen dazu möglich erscheinen. Den Bericht von Ulrike Osman im Fürstenfelbrucker Tagblatt finden Sie hier.

Dorfentwicklung: Maßnahme Türkenfelder Straße

09.06.16

In der Juni-Sitzung des Gemeinderates wurde bekannt gegeben, dass die Kommunalaufsicht aufgrund der neu vorgelegten Unterlagen zu einer anderen rechtlichen Bewertung kommt. Es handelt sich bei der Türkenfelder Straße in Zankenhausen eindeutig um eine historische Straße, ein Erstausbau ist damit gegeben. Dies hat zur Folge, dass die von der Vorstandschaft (Teilnehmergemeinschaft Dorfentwicklung) angeregte Maßnahme zuschussfähig ist und weiterverfolgt werden kann.

Zu Verdanken ist dieser Erfolg Gemeinderätin Sabeeka Gangjee-Well, die in den Archiven von Dieter Hess nach entsprechenden Unterlagen gesucht hat. Sie stellte verwundert fest, dass das Schreiben aus der Verwaltung gegen die Interessen des Gemeinderates und der Teilnehmergemeinschaft gerichtet war. Man hatte sich auch nicht die Mühe gemacht, nach entsprechenden Dokumenten im Archiv zu suchen.

Der Bürgerverein begrüßt die neue Entwicklung und geht davon aus, dass künftig bei Maßnahmen der Dorfentwicklung alle am gleichen Strang ziehen und die vielen sinnvollen Projekte mit Hilfe der enormen Fördermittel umgesetzt werden können.

Respektierter Bürger oder Bittsteller?

09.06.16

In der Sitzung des Gemeinderates am 8. Juni 2016 stand ein Antrag auf Erlass einer Informationsfreiheitssatzung auf der Tagesordnung. Eingereicht hatte diesen Gemeinderätin Martina Uhlemann unter Beigabe einer entsprechenden Mustersatzung. Der Tagesordnungspunkt musste jedoch verschoben werden, da die Verwaltung es versäumt hatte, den Antrag und die Mustersatzung den Ladungsunterlagen beizulegen. Die hitzige Diskussion und der von Günther Hohenleitner (Amtsleiter) verfasste Sachvortrag zeigten allerdings, dass von seiten der Verwaltung und des Ersten Bürgermeisters, Pius Keller, der Erlass einer Informationsfreiheitssatzung negativ gesehen wird.

Informationsfreiheit gibt es bereits in 90 Ländern der Welt, in 11 Bundesländern (Bayern gehört nicht dazu) und etwa 80 Kommunen in Bayern. Es scheint also ein durchaus gängiges und praktikables Instrument zu sein, dass bürgerfreundliche Kommunen ihren Bürgern Informationen ohne Hürden (Nachweis des berechtigten Interesses) zugängig machen.

Die Satzung regelt z.B., dass Satzungen aus dem Gemeindegebiet auf der Internetseite der Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehören Bebauungspläne, Kostensatzungen, Gebührensatzungen, Ausbaubeitragssatzungen, etc. Der Erste Bürgermeister argumentiert, alle Informationen seien ohne bürokratischen Aufwand zugänglich, man müsse nur zu ihm kommen. Damit aber degradiert man den Bürger zum Bittsteller. Warum erhält man Informationen, die im Auftrag der Bürger für die Bürger erarbeitet werden, nur nach Vorstelligwerden beim Ersten Bürgermeister?

Die Mustersatzung sieht ohnedies vor, dass Informationen, die dem Datenschutz unterliegen oder aufgrund anderen Rechtsvorschriften nicht öffentlich sind, nicht weitergegeben werden dürfen. Einziger Unterschied: Der Bürger muss sein Anliegen nicht extra begründen.

Informationsfreiheit ist ein demokratisches Kontroll- und Mitgestaltungsrecht für alle Bürger. Eine Informationsfreiheit-Satzung stärkt die demokratischen Informations- und Beteiligungsrechte der Bürgerinnen und Bürger, macht Entscheidungsprozesse in der Kommune transparent und schafft eine transparente Verwaltung.

Einen Antragsteller mit Informationen zu versorgen, ist ein heute vielfach schon selbstverständlicher Service. Eine bürgerfreundliche Behörde zeigt, dass sie sich darüber bewusst ist: Eine Verwaltung ist für die Bürger da - nicht umgekehrt!

In der Juli-Sitzung soll nun erneut über die Satzung beraten werden, sofern es die Verwaltung schafft, bis dahin die vorgelegte Mustersatzung zu überarbeiten. Der Bürgerverein, der sich für die Beteiligung der Bürger auch am politischen Geschehen seit Jahren einsetzt, würde die Einführung einer Informationsfreiheitssatzung begrüßen.

Hier der Beitrag von Ulrike Osman vom Fürstenfeldbrucker Tagblatt

Briefwechsel zum Bühlacker

09.06.16

Der Gemeinderat beriet in der Juni-Sitzung über die weitere Vorgehensweise zum "Einheimischenmodell Am Bühlacker". Es wurde bekannt, dass der Bauträger nun teilweise Grundstücke an Einheimische für den Eigenbau anbietet. Allerdings nur auf kleinerer Fläche als anfangs vorgesehen, denn statt der bisher geplanten drei Mehrfamilienhäuser plant der Bauträger nun vier.
Im Gemeinderat wurde kritisiert, dass das Schreiben des Ersten Bürgermeisters bestimmte unverhandelbare Bedingungen, die man zuvor im Gremium vereinbart hatte, nur unzureichend aufführt. Diese sind der Vorhabenbezogene Bebauungsplan (damit übernimmt der Bauträger die Kosten und Risiken), die Offenlegung der Erschließungskosten sowie der Erwerb eines Grundstücks durch die Gemeinde für den Sozialen Wohungsbau (z.B. betreutes Wohnen oder günstige Mietwohnungen für Senioren).

Der Bauträger verweigert in seinem Antwortschreiben alle drei Forderungen. Daher sieht man im Gemeinderat wenig Anlass zu erneuten Gesprächen. Sollte sich der Bauträger diesbezüglich beweglich zeigen, wird ein Treffen mit dem Bauträger vorgeschlagen.

Festzustellen bleibt, dass durch den Briefwechsel Woche für Woche ins Land geht, während die Bürger dringend auf eine Entscheidung warten.

Keine Hendl am Türkenfelder Wochenmarkt!?

In der Gemeinderatssitzung vom 11. Mai 2016 wurde bekannt, dass die Gemeinde einem potentiellen Bewerber für den Wochenmarkt ein Ablehnungsschreiben zukommen ließ. Marktreferent Robert Müller, der die Idee hatte, den Markt mit einem Hendlbrater attraktiver zu gestalten, fühlt sich übergangen. Denn auf Anfrage des Hendl-Wagen-Inhabers nach den Konditionen hatte Bürgermeister Keller ohne Diskussion im Gemeinderat diese mit der Begründung abgelehnt, dass alle Anbieter am Wochenmarkt gegen einen Brathendlstand seien.

Robert Müller kam allerdings bei einer Umfrage unter den Marktleuten zu einem anderen Ergebnis: Er kontaktierte alle Standinhaber persönlich, fünf waren dafür, einer dagegen, einer konnte nicht erreicht werden. Um die von Bürgermeister Keller angesprochene mögliche Geruchsbelästigung der Nachbarn zu vermeiden wurde nun vorgeschlagen, einen günstig gelegenen Standort zu suchen.

Im Bürgerverein stellt man sich nun die Frage, warum nicht ein gemeinsames Treffen aller Beteiligten mit den Initiatoren des Marktes stattfindet, um klare Richtlinien für Bewerber aufzustellen. Dabei könnten die Für-und-Wider-Argumente demokratisch abgewogen und zukünftige Fehlentscheidungen vermieden werden.

Bebauungsplan "Echinger Wegäcker"

21.04.16

Lange mussten die Bürger warten, bis es zur erneuten Behandlung des Bebauungsplans "Echinger Wegäcker" kam. Am 19. April konnten nun endlich alle stimmberechtigen Gemeinderäte und Herr Schaser vom Planungsverband München einen gemeinsamen Termin finden, um die eingegangenen Einwände zu behandeln. Zur Erinnerung: Ganze acht Gemeinderäte wurden nach Hinweis aus dem Landratsamt als sogenannte "Beteiligte" von der Abstimmung ausgeschlossen (wegen Verwandschaft mit Grundstückseigentümern bis zum 3. Grad).

Die während der 1. Auslegung vorgebrachten Einwände bezogen sich hauptsächlich auf die festgelegte GRZ (Grundflächenzahl) von 0,2 und der Anzahl der Wohneinheiten pro m² Grundstück. Ausführlich wurden verschiedene Bauanträge und mögliche Bebauungsvarianten durchgespielt, um deutlich zu machen, welche Auswirkungen eine Veränderung der GRZ auf 0,22 bis zu 0,26 auf die einzelnen Grundstücke hat. Bei näherer Beschäftigung wurde jedoch schnell deutlich: Die Kombination aus Mindestgröße für ein Grundstück (450 m²), erlaubten Wohneinheiten pro m² (1 WE je angefangene 300 m²), eingeschränkter Bebauung in "hinteren Gartenbereichen" und die festgelegte GRZ von 0,23 ermöglichen das angestrebte Ziel der Planung, nämlich den Erhalt der örtlichen Struktur bei gleichzeitiger Nachverdichtung. Die GRZ inklusive Nebengebäuden und Zufahrtswegen wird bei etwa 0,4 liegen, dazu sind noch ein paar weitere Überprüfungen notwendig.

Die Beispielrechnung eines Grundstücks mit über 1.800 m² ergab bei einer GRZ von 0,23 eine überbaubare Fläche von 414 m² (ohne Nebengebäude), bei einer Bebauung  (E+1+D) könnten beispielsweise, so Herr Schaser, 4 Einfamilienhäuser auf dem Grundstück entstehen. Bei einem Mehrfamilienhaus wären nach der neuen Regelung vermutlich bis zu 8 Wohneinheiten möglich (die genaue Berechnung wird noch vorgelegt). Für Eckgrundstücke mit zwei Zufahrten sollen zusätzlich Ausnahmen in der Zahl der Wohneinheiten zugelassen werden.

Herr Schaser wird nun alle Änderungen einarbeiten, dann kommt der Bebauungsplan zur 2. Auslegung, die Bürger können wieder ihre Meinungen und Wünsche dazu einbringen. Die Auslegung wird öffentlich bekannt gegeben.

Bühlacker - neues Angebot des Bauträgers

15.04.16

Nachdem in der März-Sitzung des Gemeinderats die Auswertung der Bühlacker-Rückmeldungen bekannt gegeben worden war, kam der Gemeinderat schnell und einhellig zu der Entscheidung, das Projekt in dieser Form nicht weiter zu verfolgen. Nun will der Bauträger auch Grundstücke für Einheimische zum Selberbauen anbieten und nur den geplanten Geschosswohnungsbau durchführen. Einen Erwerb des Areals durch die Gemeinde lehnen die Eigentümer laut Bauträger kategorisch ab, Bürgermeister Pius Keller hat sich das bestätigen lassen. Voraussetzung für weitere Verhandlungen ist die zeitnahe Nennung von Preisen, so die übereinstimmende Forderung im Gremium. Man will nicht wieder Zeit mit Planungen verlieren, ohne zu wissen, ob dabei auch tatsächlich günstige Baulandpreise entstehen. Immerhin bleibt die Gemeinde schon jetzt auf den bisherigen Planungskosten sitzen.
Ein Jurist soll nun beraten, wie die Gemeinde weiter vorgeht.

Den Beitrag von Ulrike Osman (Münchner Merkur) finden Sie hier.

Mehr zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan können Sie hier nachlesen.

Auszug aus BauGB § 12:

Die Gemeinde kann durch einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Zulässigkeit von Vorhaben bestimmen, wenn der Vorhabenträger auf der Grundlage eines mit der Gemeinde abgestimmten Plans zur Durchführung der Vorhaben und der Erschließungsmaßnahmen (Vorhaben- und Erschließungsplan) bereit und in der Lage ist und sich zur Durchführung innerhalb einer bestimmten Frist und zur Tragung der Planungs- und Erschließungskosten ganz oder teilweise vor dem Beschluss nach § 10 Abs. 1 verpflichtet (Durchführungsvertrag).

Fünf Jahre TiB – die 18. Ausgabe ist jetzt da!

14.04.16

Heute ist die gute, alte Zeit von morgen!

Mit diesem Zitat von Karl Valentin ist die aktuelle TiB überschrieben. Der Grund: Wir blicken in unserer Frühjahrs-Ausgabe auf das fünfjährige Jubiläum unseres „Dorfblattes“ zurück.

Worüber wir außerdem in dieser Ausgabe noch berichten, möchten wir an dieser Stelle aber noch nicht preisgeben. Soviel sei gesagt: Diese TiB ist wieder sehr informativ und bestimmt nicht langweilig!

Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann wechseln Sie in das Register "Zeitung TiB".

Viel Spaß beim Lesen.

---2016-04-14---

Weitere Prüfung der Türkenfelder Straße

06.04.16

In der gemeinsamen Sitzung des Gemeinderates und der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft am 5. April im Feuerwehrhaus Zankenhausen wurde nochmals über den Status der Türkenfelder Straße in Zankenhausen beraten. Zu dem Schreiben des Kämmerers Joachim Waldbaur und der Stellungnahme der Kommunalaufsicht gab es einige Fragen und Kritik zu den aufgeführten Begründungen. Wie Frau Pavoni erklärte, ist die Feststellung, ob es sich um eine erstmalige Herstellung oder einen Ausbau handelt, juristisch eine knifflige Angelegenheit. Allerdings gibt es einen enormen Ermessensspielraum und Interpretationsmöglichkeiten, so die Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft. Nun sollen neue Fakten erörtert werden und im Anschluss mit dem zuständigen Mitarbeiter im Landratsamt ein beratendes Gespräch gesucht werden, um festzustellen, ob neue Fakten und andere Bewertungen zu einem anderen Ergebnis führen können.

Bürgermeister Pius Keller betonte, dass er alles versuchen will, um das Projekt doch noch zu ermöglichen. Vom Schreiben der Verwaltung bezüglich der Türkenfelder Straße war er "nicht begeistert" und hat es auch "nicht unterschrieben".

Abruf von Fördergeldern
Bei den Beratungen zur 5-jährigen Finanzplanung wurde deutlich, dass das Zusammenspiel zwischen Maßnahmenplanung, Verfügbarkeit der Mittel im Gemeindehaushalt und gleichzeitigem Abruf der Fördermittel im ALE ein hohes Maß an Geduld erfordern wird. So werden Straßenprojekte grundsätzlich nur über beschränkte nationale Fördermittel abgerufen (für die Anlieger günstiger), beantragt werden können diese aber erst, wenn ausschreibungsfähige Planungsunterlagen vorliegen. Für die Neugestaltung von "Plätzen" werden EU-Mittel beansprucht. Was unter der Definition "Platz" genau zu verstehen ist, konnte nicht geklärt werden. Wie die Kombination von Plätzen und Straßen dann fördertechnisch behandelt wird, ist ein weiterer offener Punkt. Es bleibt also spannend. Kommen Sie doch zur nächsten Sitzung einfach mal vorbei!

Einen aktuellen Beitrag über das Treffen von Ulrike Osman finden Sie hier

---2016-04-06---

Glasfasernetz belastet Gemeindehaushalt

Wenn es um Maßnahmen der Dorfentwicklung geht, wurden wir oft mit erhobenem Zeigefinger gewarnt: "Das ist kein Wunschkonzert". Für den Verwaltungsrat des EVBT (Errichtungs- und Versorgungsbetrieb Türkenfeld), gilt das offenkundig nicht. Wie in der Sitzung bekannt wurde, stand schon seit geraumer Zeit fest, dass jährliche Zuschüsse in Höhe von 60.000 Euro durch den Gemeindehaushalt ab 2016 erfolgen müssen, ohne den Gemeinderat davon zeitig in Kenntnis zu setzen. Mehr dazu auf Merkur online hier.

Gemeinderat legt Bühlacker-Planung auf Eis

Im Gemeinderat herrscht Einigkeit, die Fortführung der Bühlackerplanung ist nach der deutlichen Ablehnung der Mehrheit der Interessierten nicht mehr gewollt. Wie soll es weitergehen? Bürgermeister Keller soll Gespräche mit Bauträger und Eigentümer führen, so lautete der Auftrag aus dem Gremium. Hier gehts zum Beitrag von Ulrike Osman auf Merkur online.

Kommt Edeka doch noch nach Türkenfeld?

Wirtschaftsminister Gabriel hat der Fusion von Edeka und Kaiser`s Tengelmann zugestimmt. Ob Edeka weiterhin Türkenfeld liebt und den Standort übernimmt, wird die Zukunft zeigen. Mehr dazu hier in der Tagespresse.

Kein Cent für die Dorfentwicklung!

05.03.16

Die Haushaltsberatungen 2016 des Gemeinderates sorgten für Ernüchterung. Neben den Planungskosten in Höhe von 30.000 Euro für die Türkenfelder Straße in Zankenhausen "findet sich kein Cent für die Dorfentwicklung" im Haushaltsentwurf, stellte Gemeinderätin Sabeeka Gangjee-Well fest. Und auch im Investitionsplan für die Jahre bis 2019 sind keinerlei Gelder eingestellt, obwohl der Ausbau der Türkenfelder Straße von der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft beschlossen wurde. Bürgermeister Pius Keller und sein Stellvertreter Emanuel Staffler sind beide im Gremium vertreten und haben der Maßnahme zugestimmt. Michael Drexl, Sprecher der Vorstandschaft, bat zu Beginn der Haushaltssitzung, die notwendigen Finanzmittel für die Projekte der Dorfentwicklung einzustellen.

Keine Fördermittel für die Türkenfelder Straße
Einen Zuschuss für die Türkenfelder Straße kann das Amt für Ländliche Entwicklung nur dann gewähren, wenn ein Erstausbau bereits stattgefunden hat. Bekannt gegeben wurde in der Sitzung, dass nach Einschätzung des Kämmerers Joachim Waldbaur eine erstmalige Herstellung noch nicht statt gefunden hat. Das Landratsamt hat den Ausführungen zugestimmt. Die Juristin im Amt für Ländliche Entwicklung war dagegen zu einer anderen Einschätzung gekommen und hatte dies der Gemeinde Ende Januar mitgeteilt. Warum man in der Verwaltung nicht bemüht war, den Sachverhalt zugunsten der Dorfentwicklung auszulegen, bleibt offen. Da die staatliche Förderung in Höhe von 50% wegfällt, kann das Projekt nicht fortgeführt werden, zu hoch wäre die Belastung für Gemeinde und Anlieger.

Finanzmittel für Bahnhofstraße
Nachdem das Projekt Türkenfelder Straße nicht mehr über die Dorfentwicklung realisiert werden kann, beschloss der Gemeinderat nach intensiver Diskussion, für die Überplanung der Bahnhofstraße 50.000 Euro an Planungskosten vorsorglich in den Haushalt einzustellen. Ab 2017 und Folgejahren werden je 250.000 Euro im Haushalt für den Ausbau eingeplant. Der Ausbau der Bahnhofstaße soll voraussichtlich in mehreren Abschnitten durchgeführt werden.

Einen Artikel zur Haushaltsberatung im Fürstenfeldbrucker Tagblatt finden Sie hier.

Mehr zum Thema Erschließungsbeitrag für Erstausbau finden Sie hier.

---2016-03-05---

Sozialdienst - neue Betreuungsmöglichkeiten für Demenzkranke und Hilfsbedürftige

Ab April 2016 bietet der ökumenische Sozialdienst Türkenfeld jeden 2. Mittwoch im Monat stundenweise Betreuung in den Räumlichkeiten des Sozialdienstes an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bühlacker - der Traum vom Einheimischenmodell ist geplatzt

"Deutlich unter dem Marktpreis" - das war das Versprechen des Herrn Ganster (Mitarbeiter der Baufirma Schmid). Der Preis sollte für Einheimische deutlich unter dem üblichen Preis liegen, "um Türkenfelder Bevölkerungsschichten, die sich normalerweise kein Eigentum leisten können, eine Chance zu geben, Wohneigentum zu erwerben".

Bei der Informationsveranstaltung wurden dann die (unverbindlichen) Preise genannt: 488.500 € (inkl. Tiefgarage und Stellplatz) ist die billigste Variante im Einheimischenmodell "Am Bühlacker". Dafür bekommt man ein Reihenmittelhaus mit 105 m² Wohnfläche (ob das die Brutto-oder Nettowohnfläche ist, wurde nicht bekanntgegeben) auf einer Grundstücksgröße von ca. 110-140 m². Für ein Eckhaus in der gleichen Ausführung muss man nochmal 20.000 € drauflegen. Die etwas größeren Reihenhäuser (127 m²) gibt's für 494.500 € (Mittelhaus), bzw. 524.500 € (Eckhaus), immer inklusive Tiefgarage und Stellplatz gerechnet.
Bei den Doppelhäusern stellte Herr Ganster nur ein Modell vor: 111 m² Wohnfläche für 499.000 € plus 22.5000 € für Garage und Stellplatz.
Bei den Mehrfamilienhäusern werden 2-und 3-Zimmerwohnungen in unterschiedlichen Größen angeboten, ja nach Käuferwunsch sind noch andere Wohnflächen möglich. Rechenbeispiele: 52 m² für 182.500 €, 68 m² für 232.900 €, eine 3-Zimmerwohnung mit 88 m² wird mit 304.900 € veranschlagt (Wohnungspreise ohne Tiefgarage/Stellplatz).

Bei den Preisen handelt es sich um ca.-Preise, den jetzigen Stand betreffend, erklärte Herr Ganster, da man sich noch in der Grobplanung befindet.

Eigenleistungen sind laut Herrn Ganster bei Malerarbeiten oder Bodenbelägen vorstellbar, Fliesen selber zu legen, ist dagegen eher schwierig.

Bei den Besuchern der Veranstaltung war die Enttäuschung deutlich zu spüren, viele von ihnen verließen vorzeitig den Saal, viele kritische Wortmeldungen zeigten, dass man mit anderen Preismodellen gerechnet hatte.

Die Bürger haben nun die Möglichkeit, mittels Umfragebogen eine Rückmeldung an den Gemeinderat zu geben: Soll man diese Planung fortführen, oder ein anderes Konzept suchen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise, den Erwerb des Baugrunds durch die Gemeinde anzustreben und die Grundstückspreise günstig an Einheimische zum Selberbauen weiterzugeben. Diese Modelle werden bereits im Landratsamt entwickelt, eine Beratung der Gemeinde durch Experten scheint dringend angeraten.

Denn erklärtes Ziel vom zweiten Bürgermeister Emanuel Staffler war:

"(...) Es ist an uns, den Planungsprozess so zu gestalten, dass das Projekt zwei Ansprüche erfüllt: Die Schaffung von vergleichsweise erschwinglichem Wohneigentum für eine nennenswerte Zahl an Bürgern UND die Bewahrung bzw. zielgerichtete Weiterentwicklung des Ortsbildes. Ein Spagat, der schwierig, aber in meinen Augen machbar ist.(…)“

Den Online-Artikel vom Münchner Merkur finden Sie unter der Rubrik Presse.

In der nächsten TiB lesen Sie einen ausführlichen Bericht zur Veranstaltung.

Bunt wie der Herbst: die TiB Nr. 17 ist da

14.12.15

Das Motto dieser Herbst- und Winterausgabe ist „Genau hinschauen“.

Das haben wir an vielen Stellen gemacht.
Worüber wir in dieser Ausgabe berichten, möchten wir an dieser Stelle aber noch nicht preisgeben. Soviel sei gesagt: Diese TiB ist wieder sehr informativ und bestimmt nicht langweilig!

Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann wechseln Sie in das Register "Zeitung TiB".

Viel Spaß beim Lesen.

---2015-12-14---

Dorfentwicklung - Vorstand der Teilnehmergemeinschaft beschließt erste Maßnahmen in Zankenhausen

13.11.15

Der im Juli auf der Teilnehmerversammlung im Gasthof Hartl gewählte Vorstand der Teilnehmergemeinschaft Türkenfeld (TG) hat seine Arbeit aufgenommen und in den vergangenen Monaten bereits dreimal getagt und erste Beschlüsse gefasst.

Auf der Sitzung am 10. August wurden vor allem organisatorische Details wie der Beitritt der TG zum Landesverband für ländliche Entwicklung geklärt. Am 25. September erarbeiteten die Vorstände der TG gemeinsam mit Vertretern des Gemeinderats aus den vielen Vorschlägen des Maßnahmenkatalogs eine Prioritätenliste. Als erste kleinere Sofortmaßnahme einigten sich die Anwesenden darauf, auch in Zankenhausen und Pleitmannswang Hausnamenschilder umzusetzen wie sie in Türkenfeld bereits existieren.

Eine weitere Sofortmaßnahme – ebenfalls in Zankenhausen – wurde schließlich in der Vorstandssitzung der TG am 4. November einstimmig beschlossen. Dabei geht es um die verkehrssichere Gestaltung der nördlichen Ortseinfahrt vom Ende des Fahrradwegs bis zur Kreuzung am Kriegerdenkmal. Wie das umgesetzt werden kann, soll das Planungsbüro Kurz erarbeiten, das Türkenfeld und seine Ortsteile bereits bestens durch die Arbeit am Maßnahmenkatalog kennt.

Lesen Sie auf der Homepage der Gemeinde Türkenfeld den ausführlichen Bericht des Vorstands über die Arbeit der letzten vier Monate.

Abteilung Nachbarschafthilfe ist gegründet

In der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Bürgervereins am 23. Juli 2015 wurde einstimmig die Gründung der Abteilung Nachbarschaftshilfe beschlossen. Die Abteilungsleitung übernimmt Dr. Gabriele Klöckler, die ebenfalls einstimmig durch die Versammlung gewählt wurde.

Für eine Mitarbeit in der Nachbarschaftshilfe ist aus versicherungsrechtlichen Gründen eine Mitgliedschaft im Bürgerverein erforderlich (Jahresbeitrag 12 Euro).

Die Vorstandschaft gratuliert der jungen Abteilung recht herzlich und bedankt sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich in der Nachbarschaftshilfe einbringen wollen.

Vorstand der Teilnehmergemeinschaft ist gewählt!

13.07.15

Auf der gut besuchten Veranstaltung der Gemeinde Türkenfeld am 13. Juli 2015 im Gasthof Hartl, zur Wahl der Vorstandschaft wurden folgende Vorstandsmitglieder und deren Vertreter gewählt:
 
Aus Türkenfeld:
Michael Drexl und sein Stellvertreter Alois Brem
Klaß Georg sen. und sein Stellvertreter Gerhard Meißner
Glas Norbert und sein Stellvertreter Dr. Peter Brill

 

Aus dem OT Zankenhausen:
Thomas Steber und sein Stellvertreter Hans Well

Aus dem OT Pleitmannswang:
Widmann Johann und sein Stellververtreter Ulrich Niedermeir
 
Den Vorsitz führt Frau Luciana Pavoni, Bürgermeister Pius Keller ist ebenso als fest gesetztes Mitglied automatisch im Vorstand vertreten.
Wir gratulieren den Gewählten und freuen uns auf gute Entscheidungen durch die Vorstandschaft.

Netzfund - Türkenfeld im Zeitraffer

Sehr netter und stimmungsvoller 3-minütiger Film aus Fotos über Türkenfeld und Umgebung im Zeitraffer.

Vorstandswahlen der Teilnehmergemeinschaft

Die Wahlen der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft im Dorfentwicklungsprojekt der Gemeinde Türkenfeld finden

am 13. Juli - Beginn 19:30 Uhr - im Gasthof Hartl (Saal) statt

Gewählt werden kann jeder Bürger mit Wohnsitz im Gemeindegebiet.
Wählen darf jeder Grundeigentümer oder Erbbauberechtige im Gemeindegebiet.

Gewählt werden 5 Vorstandsmitglieder und 5 Stellvertreter (jeweils 3 aus Türkenfeld, je 1 aus Zankenhausen und Pleitmannswang/Peutenmühle).

Vorschläge für Kandidaten können vorab in der Gemeinde abgegeben oder am Wahlabend mitgeteilt werden.

Schützenswertes Ortsbild im 21. Jahrhundert?

17.06.15

In der Gemeinderatssitzung im Mai wurde deutlich, welchen Herausforderungen sich der Gemeinderat bezüglich der baulichen Ortsentwicklung stellen muss. In welchem Maß soll die gewünschte Nachverdichtung in den bestehenden Siedlungen im Ort erfolgen? Die mittel- und langfristige Entwicklung von Baulandpreisen, Infrastruktur, Verkehrs- und Parkplatzsituation wurde intensiv diskutiert. Fachliche Unterstützung erhielt das Gremium durch den Planungsverband München und den Ortsentwicklungsplaner Otto Kurz, beide hatten zur planerischen Handlung aufgerufen.

Ungleich schwieriger ist die Frage, ob auch die architektonischen Wünsche eines privaten Bauherren eingeschränkt werden sollen. Die Mehrheit im Gemeinderat sieht insbesondere eine städtische Bauweise im Altort kritisch. Flachdächer und Dachterrassen wurden als wenig passend für diesen sensiblen Bereich empfunden. Valentin Schmitt mahnte an, man solle nicht historisieren und müsse eine Architektur passend zum 21. Jahrhundert zulassen. Besteht aber nicht auch die Möglichkeit einer moderenen Bauweise, die sich in die ländliche Baukultur integriert?

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat sich mit eben diesen Fragen beschäftigt, in der Publikation "Baukultur in ländlichen Räumen" heißt es:

"Dörfer und ländliche Siedlungen prägen das Erscheinungsbild unserer Umwelt wesentlich. Nicht immer kann jedoch das neue Bauen oder der Umgang mit dem Bestand als ein positiver Beitrag zur Weiterentwicklung der ländlichen Baukultur betrachtet werden. Gerade im ländlichen Raum treten die Widersprüche besonders stark hervor: Hier steht der Wunsch nach einer Erhaltung von wertvoller historischer Bausubstanz in den Ortskernen häufig im Gegensatz zur erschreckenden Banalität neuer Wohn- und Gewerbebauten am Ortsrand. Das Bild einer traditionellen Siedlungslandschaft wird oft durch gesichtslose Erweiterungen und ortsfremd gestaltete Neubauten bedroht, die keinen Bezug zu der überlieferten Architektur aufweisen."

Die Veröffentlichung des Ministeriums bietet ausführliches Wissen für Interessierte am Baukulturgeschehen. Für Kommunalpolitiker bietet es anhand von Beispielen aus der Praxis Hilfestellung zu Planungen vor Ort. Also - unbedingt lesen!

Gemeinderat übernimmt Verantwortung für Ortsentwicklung

In der Gemeinderatssitzung am 20. Mai hat sich der Gemeinderat nicht von den geänderten Bauplänen eines Bauträgers beeindrucken lassen und hielt an der schon in der Aprilsitzung vereinbarten Veränderungssperre fest. Unterstützt in seinem Urteil wurde das Gremium durch die fachlichen Ausführungen von Herrn Martin (Planungsverband München). Dieser bestätigte, dass eine derart massive Bebauung eine negative Entwicklung in diesem Gebiet zur Folge haben könnte. "In der Praxis schaukelt sich das immer hoch", so der Planer. Er bezog sich damit auf die Regelung im § 34 des BauGB, wonach in Gebieten ohne Bebauungsplan das sogenannte Einfügungsgebot gilt. Baukörper in der Umgebung können als Vergleich herangezogen und geringfügig überschritten werden. Die Verwaltungsgerichte legen das Einfügungsgebot sehr großzügig aus.

Der Gemeinderat muss nun planerisch tätig werden und innerhalb von zwei Jahren einen Bebauungsplan erstellen. Kommt es im Gebiet zu einem Bauantrag, der den Vorgaben im geplanten Bebauungsplan entspricht, kann eine Baugenehmigung trotzdem erteilt werden.

Kein Flachdach im Altort?

Auch den Bauantrag zur Errichtung eines Doppel- und Einfamilienhauses am Weiher lehnte der Gemeinderat mehrheitlich ab. Das passe an dieser Stelle nicht ins Ortsbild, so einzelne Gemeinderäte. Es handle sich um eine städtischen Architektur, die man im Dorfkern vermeiden möchte.

Der Planer des Objektes machte gleich zu Beginn klar: Eine Veränderungssperre komme nicht in Frage, er würde bei ablehnender Haltung lieber mit dem Gremium einen Kompromiss erarbeiten. Rein rechtlich hätte der Gemeinderat keine Handhabe ein Flachdach abzulehnen, da auch hier kein Bebauungsplan besteht. Mit dem so geltenden Einfügungsgebot darf nicht die Dachform eingeschränkt werden. Das Gremium tat sich aber sichtlich schwer, erneut eine Veränderungssperre zu erlassen und sucht nun das Gespräch mit den Bauherren. 

Dorfentwicklung: Fördermittel für private Vorhaben

30.04.15

In der Aufklärungsversammlung der Dorfentwicklung am 29. April 2015 im Gasthof Hartl, informierte Herr Hiebl über die Fördermöglichkeiten für private Maßnahmen am und ums Haus herum. Sobald die offizielle Anordnung erfolgt ist (voraussichtlich Ende Mai), können Eigentümer Mittel für Um-, An- und Ausbaumaßnahmen beantragen. Ob neue Dächer, Wärmedämmung oder Fassadenrenovierung, ob ein neuer Zaun oder neue Fenster, die dorfgerechte Gestaltung und das Alter des Hauses sind ausschlaggebend. Auch darf mit der Maßnahme noch nicht begonnen worden sein. Der Regelsatz der Förderung liegt bei 20%, den Höchstsatz von 30% gibt es nur bei besonders herausragenden Maßnahmen, höchstens jedoch 30.000 Euro werden für Einzelmaßnahmen genehmigt.

Ob das Haus im Altort oder südlich der Bahnlinie liegt, ist unerheblich, das Alter des Hauses ist für die Förderfähigkeit maßgeblich. Laut Herrn Hiebl werden Gebäude bis in die 70er Jahre hinein in Betracht gezogen und geprüft. Antragsformulare und Infoblätter erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung oder online hier. Beratung und Auskunft zu Fördermöglichkeiten und zur Antragsstellung erteilen die Ansprechpartner im Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern, Herr Kufer Tel. 089/1213-1337, Herr Maurus 089/1213-1338 oder Herr Hiebl 089/1213-1130.

Bebauungsplan "Am Bühlacker" kommt nicht zur Auslegung

30.03.15

Massive Bebauung - fehlende Parkflächen

Alle an der Dorfentwicklung interessierten Bürger werden die Entwicklung des neu geplanten Baugebiets "Am Bühlacker" im Herzen Türkenfelds verfolgt haben. Auch potentielle Käufer im Sinne des Einheimischenmodells werden ein hohes Interesse an der Planung haben. Der Gemeinderat jedenfalls stellte in der Sitzung einige Defizite in der Planung fest, untermauert durch eine fachliche Stellungnahme unseres Ortsentwicklungsplaners Otto Kurz. Die massive Bebauung mit einer GFZ von 1,0, Firsthöhen bis zu 12 Metern, eine fehlende Tiefgarage, zu niedrig kalkulierte Parkflächen, keinerlei Grün- oder Aufenthaltsflächen sowie riegelartige Reihenhäuser, waren die Hauptkritikpunkte. Auch Herr Martin vom Planungsverband warnte: "Man wird von der Straße her nur noch Garagenhöfe sehen können". Herr Ganster als Vertreter des Bauträgers reagierte verschnupft, die Firma Schmid sei durchaus in der Lage auch eine Villenlösung anzubieten und eine Tiefgarage bei schwierigen Bodenverhältnissen zu bauen. Dies würde sich jedoch stark auf die Preise auswirken und den gewünschten Vorgaben der Gemeinde entgegenlaufen. Zwar sind laut Herrn Ganster die Preise für Doppel- und Reihenhäuser noch nicht kalkuliert, mit einer Verteuerung von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit müsse dann aber gerechnet werden.

Günstiges Eigenheim und sensible Bebauung

Nun will der Gemeinderat zunächst die eigenen Vorstellungen formulieren und dann mit dem Bauträger einen Kompromiss erarbeiten, der jeder Seite entgegenkommt. Das oberste Ziel, die Schaffung von günstigem Eigenheim für Türkenfelder Bürger, wird dabei zentrales Element bleiben. Dabei darf der sensible Bereich nicht außer Acht bleiben. Die Ziele der Dorfentwicklung müssen berücksichtig werden. Es wurde ein Arbeitskreis gebildet mit je 2 Vertretern aus den Fraktionen, Herrn Martin vom Planungsverband München und dem Ortsentwicklungsplaner Otto Kurz.

Bürgerverein übernimmt Trägerschaft der Nachbarschaftshilfe - Jahreshauptversammlung 2015

09.03.15

Einstimmig votierten die 31 anwesenden Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Dorfentwicklung Türkenfeld e.V. für die Übernahme der Trägerschaft der geplanten Nachbarschaftshilfe. Die Nachbarschaftshilfe ist ein Projekt des Arbeitskreises Soziales unter der Leitung von Dr. Gabriele Klöckler im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses der Gemeinde Türkenfeld.

Frau Dr. Klöckler erläuterte in ihrem Vortrag, dass nach ausführlichen Gesprächen mit dem ökumenischen Sozialdienst, dort eine Nachbarschaftshilfe nicht ins Konzept passt. Die Nachbarschaftshilfe bietet allen Türkenfelder Bürgern kostenlose, ehrenamtliche Hilfe an, wie beispielsweise Fahrten zum Arzt, oder Begleitung beim Spazierengehen. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich. Der ökumenische Sozialdienst deckt andere Bereiche ab, beschäftigt keine ehrenamtlichen Mitarbeiter und ist mittlerweile ein kleines Wirtschaftsunternehmen. Die Nachbarschaftshilfe soll ein zusätzliches Angebot zu dem bereits bestehenden sozialen Angebot in der Gemeinde (z.B. VdK, kath. Frauenbund, Asylhelferkreis) darstellen und so eine kleine Lücke im niederschwelligen Dienstleistungssektor schließen. Die katholische Kirchenverwaltung hatte die Trägerschaft wegen juristischer Bedenken abgelehnt. Eine Informationsveranstaltung zur Nachbarschaftshilfe findet am

18. März 2015 im Gasthof Hartl (Josefstüberl) um 19 Uhr statt.

Die Vorstandschaft des Bürgervereins freut sich über die Weiterentwicklung der Vereinsaufgaben und wird auch künftig Projekten der Dorfentwicklung Türkenfeld gerne ein Dach anbieten, sofern es die Vereinssatzung zulässt.

Neuwahlen der Vorstandschaft

Die Mitglieder sprachen sich für das gewohnte Team rund um die Vorstandschaft aus. Als neues Mitglied im Vorstand begrüßen wir Ingrid Ludwig (Beisitzerin), das ehemalige Vorstandsmitglied Claudia Straßmann war nicht mehr zur Wahl angetreten. Die Vorstandschaft bedankt sich recht herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Aufklärungsversammlung Dorfentwicklung

Herr Hiebl vom Amt für ländliche Entwicklung hat mit Bürgermeister Pius Keller den Termin für die Aufklärungsversammlung festgelegt:

Mittwoch 29. April 2015 um 19 Uhr

Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Schwerpunkt der Aufklärungsversammlung werden die Fördermöglichkeiten für private Vorhaben im förderfähigem Gebiet sein: Ob Wärmedämmung oder neue Fenster, ob Hofeinfahrten oder Einzäunungen: Sprechen Sie Herrn Hiebl an, denn bis zu 20 Prozent Zuschuss durch das Amt für ländliche Entwicklung sind möglich.

Nach erfolgter Aufklärungsversammlung folgt die Anordnung des Verfahrens, nach einer bestimmte Rechtsbehelfsfrist kann dann (voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli) die Vorstandswahl der Teilnehmergesellschaft durchgeführt werden. 3 Bürger aus Türkenfeld, 1 Bürger aus Zankenhausen, 1 Bürger aus Pleitmannswang/Peutenmühle mit jeweiligen Stellvertretern werden gewählt. Gewählt werden kann jeder Bürger, wählen dürfen alle Eigentümer im Gemeindegebiet Türkenfeld (pro Eigentum 1 Stimme). Fest gesetztes Vorstandsmitglied ohne Wahl sind der 1. Bürgermeister, sowie ein Vertreter des Amt für ländliche Entwicklung, diese oder dieser führt auch den Vorsitz.

Gemeinderat plant Baulandausweisung in der Dorfmitte

17.11.14

Die innerörtliche Verdichtung ist oberstes Ziel der Dorfentwicklung. Daher begrüßt auch der Bürgerverein die geplante Baulandausweisung in der Ortsmitte. Wie die zahlreich erschienenen Besucher der Gemeinderatssitzung am 12.11.2014 erfuhren, kann das früher übliche Einheimischenmodell aufgrund der EU-Rechtssprechung nicht mehr durchgeführt werden. Daher wird der Bauträger in einem städtebaulichen Vertrag eine freiwillige Selbstverpflichtung eingehen, um somit Türkenfelder Bürgern drei Monate lang beim Erwerb einer Immobilie den Vorzug zu geben. Die Preislage soll erkennbar unter dem üblichen Marktpreis liegen, so dass noch von den Grundzügen eines Einheimischenmodells gesprochen werden kann.

Die Vorüberlegungen durch Herrn Martin vom Planungsverband München, der mit der Entwurfsplanung des Bebauungplanes beauftragt wurde, klingen zunächst nicht schlecht. So z.B. die beabsichtigte Sichtachse Richtung Kirchturm bei Ausrichtung der neu entstehenden Straße. Die künftige Straßenerweiterung der unbebauten Grünfläche würde man, nach Aussage Herrn Martins, ebenso im Auge behalten, wie eine fußläufige Anbindung zum Bahnhof und Kinderhaus. Allerdings sei die Umsetzung aufgrund der Eigentumsverhältnisse eine schwierige Frage.

Im Gemeinderat wurden kritische Fragen zur Bebauung gestellt: Wie sieht das Gesamtkonzept aus? Ist neben seniorengerechtem Wohnen auch betreutes Wohnen vorgesehen, ein großer Bedarf sei auch in der Tagespflege bekannt. Wie sieht es mit Grünflächen und Spielplatz aus? Könnte auch ein Ärztehaus entstehen? Was braucht das Altdorf? Wie soll der Baustellenverkehr geregelt werden, da die Bahnhofstraße bei der Bebauung des neuen Gebietes durch Baustellenfahrzeuge zusätzlich stark beansprucht wird. Wie kann auf den sensiblen Übergang zum bebauten Altort Rücksicht genommen werden?

Auf unsere Rückfrage beim Amt für ländliche Entwicklung, empfahl Herr Hiebel, den Dorfentwicklungsplaner Otto Kurz, beratend hinzuzuziehen, da kein anderer den Ort jetzt so gut kenne.

Eine Bebauung im Altort bedarf einer besonders sensiblen Herangehensweise, um eine zum traditionellen Ortsbild nicht passende Siedlung mitten im gewachsenen Dorf zu vermeiden. Der Bauträger verspricht, dies im Auge zu behalten und keine Insellösung anzustreben. Trotz all dieser Bedenken, bietet ein derartiges Projekt mitten im Herzen von Türkenfeld, große Möglichkeiten und Chancen. 

---2014-11-17---

Gemeinderatssitzung vom 12.11.2014

17.11.14

Bauland als Einheimischenmodell in Türkenfeld

In dieser Gemeinderatssitzung war das Einheimischenmodell ein Punkt der Tagesordnung.

Das Fürstenfeldbrucker Tagblatt berichtet in der heutigen Ausgabe (17.11.2014) zu diesem TOP.

---2014-11-17---

2-Jähriges Marktjubiläum und Hausnamenschilder

22.09.14

Am 20. September fand das 2-Jährige Marktjubiläum und die Übergabe der Hausnamenschilder an die Hauseigentümer statt, beides Dorfentwicklungsprojekte der Gemeinde Türkenfeld. Geleitet und zum Erfolg geführt haben das Projekt Eva und Walter Gehring vom Arbeitskreis Sofortmaßnahmen weiterlesen

Gemeinderat: Sitzungsunterlagen für Zuhörer

09.07.14

Schon im Mai hatte Gemeinderätin Sabeeka Gangjee-Well angeregt, die Sachvorträge den Zuhörern der Gemeinderatssitzungen zur Verfügung zu stellen. Aufgrund der schlechten Akustik oder schwieriger Fachbegriffe in den Vorträgen können die interessierten Besucher manchen Diskussionen im Gemeinderat nur schwer folgen. In der Sitzung am 2. Juli hat der Gemeinderat nun beschlossen, dass die sogenannten Presseexemplare für die Bürgerschaft künftig im Sitzungsaal ausgelegt werden. Den Beschluss finden Sie auf der Gemeindehomepage. Weitere Infos zur Sitzung finden Sie auf den Seiten der Freien Wähler.

Planer stellt Maßnahmenkonzept vor

07.07.14

Am 3. Juli konnten sich die Bürger über das Gesamtkonzept des Planungbüros Otto Kurz informieren. Auf den ausgehängten Ortsplänen wurde das Konzept visuell dargestellt. Dabei hat der Planer nach Konzepten mit direktem Ortsbezug und ohne direkten Ortsbezug unterschieden; die Ortsteile Zankenhausen und Pleitmannswang wurden seperat aufgeführt. weiterlesen.

Bebauung in der Ortsmitte

26.05.14

Der Erhalt unseres Ortsbildes ist ein zentrales Ziel des Bürgervereins und der von der Gemeinde eingeleiteten Dorfentwicklung. Im sensiblen Bereich um Kirche, Schloß, Linsemannhaus und Gasthof Drexl an der Ecke Moorenweiser- / Zankenhausenerstraße wurde am 21.5. der Antrag auf Befreiung  vom Bebauungsplan bezüglich der Baugrenzüberschreitung durch den Gemeinderat einstimmig abgelehnt. Der Entwurf fand auch aufgrund der optischen Erscheinung des Gebäudes keine Zustimmung. Nun hofft man auf Gespräche mit dem Bauwerber, die für beide Seiten eine verträgliche Lösung ergeben. Die Positionen der Dorfgemeinschaft dazu finden Sie hier, die Sicht der FW-Gemeinderäte können Sie hier nachlesen.

Am 24. Mai konnten sich alle Türkenfelder ein weiteres Beispiel gelebter Dorfentwicklung aus der Nähe betrachten: Die Neueröffnung der Türkenfelder Sparkasse nach umfangreicher Renovierung und Sanierung. Interessant für uns: Vorstand Klaus Knörr verwies in seiner Rede auf Überlegungen, den Standort am jetzigen Platz zu halten. Im persönlichen Gespräch erklärte er, dass dabei die Türkenfelder Ortsentwicklung eine maßgebliche Rolle spielte: Wäre der Supermarkt am Ortsrand angesiedelt worden, hätte man wohl kaum in den derzeitigen Standort investiert.

Positive Zeichen für die Dorfentwicklung

Der Bürgerverein Dorfentwicklung freut sich über die Entscheidung von Bürgermeister Pius Keller den Wochenmarkt im Referat von Robert Müller zu berücksichtigen und über das neue Referat nachhaltige Ortsentwicklung. Für dieses Referat hatte sich Martina Uhlemann beworben und wurde durch den Gemeinderat bestätigt.

Wir wünschen dem neuen Gemeinderat eine gute Zusammenarbeit, konstruktive Sitzungen und hoffen im Sinne unseres Vereins auf tatkräftige Gemeinderäte, die sich im Rahmen ihrer Referate für die Dorfentwicklung einsetzen und aktiv einbringen.

Ergebnisse der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates

 

Die Einrichtung eines dritten Bürgermeisteramtes wurde mit 11:6 abgelehnt.
 
Bei der darauffolgenden Wahl zum 2. Bürgermeister erhielt
Stefan Zöllner (DG) 6 Stimmen und Emmanuel Staffler (CSU) 11 Stimmen. 

Die Referate wurden wie folgt besetzt (neues in FETT):
 
Feuerwehren & Rettungswesen: Rupert Klaß, CSU
Finanzen & Öffentlichkeitsarbeit: Emanuel Staffler, CSU
Gemeindliche Liegenschaften, Ortsbild & Wochenmarkt: Robert Müller, DG
Gewerbe: Helmut Hohenleitner, FW
Jugend & Sport: Stefan Zöllner, DG
Kinderbetreuungseinrichtungen (jetzt mit Kindergärten und Kinderkrippe): Johannes Wagner, FW
Kultur: Valentin Schmitt, DG
Landwirtschaft & Forsten: Siegfried Schneller, FW
Nachhaltige Ortsentwicklung: Martina Uhlemann, FW
Neue Medien, Bücherei & Heimatpflege: Werner Epp, CSU
Schule & Integration: Rosmarie König, FW
Soziales, Familie & Senioren: Sabeeka Gangjee-Well, DG
Verkehr & Straßen: Michael Schneller, CSU
Zankenhausen & Ortsteile (exkl. Hauptort): Jörg Walcher, CSU
Vereine & gemeindliche Veranstaltungen:Lydia Staffler, CSU
(Gerhard Müller hatte sich auch für das Referat beworben und unterlag bei der Abstimmung, das
Referat wurde mit 12:5 Stimmen Lydia Staffler zugesprochen)
Gerhard Müller bleibt vorerst ohne Referat.
Das Referat Versorgungseinrichtungen und Glasfasernetz bleibt vorerst unbesetzt.

Valentin Schmitt beantragte in der Sitzung die Einberufung eines Arbeitskreises, um die Sitzordnung
im Rathaussaal neu zu planen, evtl. mit einer Lautsprecheranlage um die Verständigung innerhalb
des Gemeinderates an den langen Tischen und für die Zuschauer der öffentlichen Sitzungen
akustisch zu verbessern.
 
Am 21. Mai findet dann die erste reguläre Gemeinderatssitzung des neuen Gremiums statt.

Ramadama!

Machen Sie mit!

 

Wir möchten wie jedes Jahr auf die "Aktion saubere Landschaft" hinweisen.
Wie immer gibt es für die Beteiligten nach getaner Arbeit eine Brotzeit im
Gasthof Drexl.
Je mehr Bürger mitmachen, umso schneller sind wir fertig!

 

 


Termin: Samstag, 5. April um 9 Uhr

in Türkenfeld: beim Gasthof Drexl

in Zankenhausen: vor dem Feuerwehrhaus

Hilfreich sind Gummihandschuhe und Stecken zum Aufspießen.

Der neuer Gemeinderat ist gewählt!

17.03.14

Bürgermeisterwahl vorläufiges Ergebnis: 

Stimmberechtigte insgesamt: 2974
tatsächlich abgegebene Stimmen: 1894
davon entfielen auf
KELLER, Pius   1345 (= 78,29%)
übrige Bewerber 373 (= 21,72%)
gültige Stimmen insgesamt 1718
ungültige Stimmen insgesamt 176

Gemeinderatswahl vorläufiges Ergebnis:

zahl der Stimmberechtigten insgesamt: 2974
Zahl der Personen die gewählt haben: 1904
ungültige Stimmzettel: 38
Wahlbeteiligung: 64%

CSU: 6 Sitze plus Bürgermeister:

1 Staffler, Emanuel, Bankkaufmann, 1.757 Stimmen

 - Keller, Pius, Landwirt, 1.720 Stimmen

2 Klaß, Rupert, Schreinermeister, 1.275 Stimmen

3 Epp, Werner, Technischer Angestellter,  798 Stimmen

4 Schneller, Michael, Ofenbauermeister,  767 Stimmen

5 Staffler, Lydia, Justizverwaltungsbeamtin, 662 Stimmen

6 Walcher, Jörg, Industriekaufmann,  613 Stimmen

 

FREIE WÄHLER 5 Sitze:

1 Schneller, Siegfried, Mechaniker, 1.218 Stimmen

2 Wagner, Johannes, Bankkaufmann, 1.084 Stimmen

3 König, Rosmarie, Selbständige Unternehmerin, 1.066 Stimmen

4 Uhlemann, Martina, Geschäftsführerin, 830 Stimmen

5 Hohenleitner, Helmut, Kaufmann, 639 Stimmen

 

DORFGEMEINSCHAFT 5 Sitze:

1 Zöllner, Stefan, Dipl.-Ing. agr. (FH), Technischer Angestellter, 1.181 Stimmen

2 Schmitt, Valentin, Lehrer i.R., 972 Stimmen

3 Gangjee-Well, Sabeeka, Hausfrau, 925 Stimmen

4 Müller, Robert, Hirschzüchter, 668 Stimmen

5 Müller, Gerhard, Dipl.-Ing. (FH), Flugkapitän,  590 Stimmen

Geht zur Wahl!

09.03.14

Seit 2008 setzen wir uns mittlerweile für eine innerörtliche Dorfentwicklung und gegen eine Außenentwicklung in Türkenfeld ein. Viele unserer Mitglieder begleiten das Dorfentwicklungsprogramm in diversen Arbeitskreisen und Veranstaltungen. Aus diesem Engagement heraus entstanden schließlich unser „Bürgerverein Dorfentwicklung Türkenfeld e.V.“ und unser Ortsjournal "Türkenfeld im Blick" („TiB“).

Dabei haben wir gelernt, wie enorm wichtig Gemeinderäte sind, die sich an ihre Wahlaussagen und ihre Versprechungen halten. Gemeinderäte, die auf Gemeindeebene keine parteipolitischen Entscheidungen treffen, sondern im Gemeinderat in offener Diskussion nach sachlichen Kriterien ihre Entscheidungen fällen. Die Zusammensetzung des künftigen Gemeinderates wird von entscheidendem Einfluss auf den Erfolg der weiteren Dorfentwicklung sein. Darum bitten wir euch:

Geht am 16. März 2014 wählen! 

Konkret: Wir wünschen uns Gemeinderäte, egal aus welcher Fraktion, die sich glaubwürdig  für die Ziele der Dorfentwicklung einsetzen und sich aktiv in den Arbeitskreisen engagieren.

Nächster Arbeitsauftrag für die Arbeitskreise

03.12.13

Am 7.11.2013 trafen sich Architekt Otto Kurz, Kämmerer Joachim Waldbaur und die Ansprechpartner der Arbeitskreise im Rathaussaal. Otto Kurz informierte die Teilnehmer über die formellen Abläufe im kommenden Prozess und führte dabei zwei Punkte näher aus:
1. Die Einleitung des offiziellen Verfahrens erfolgt unter dem Begriff der Flurbereinigung. Dabei handelt es sich aber lediglich um eine amtliche Notwendigkeit für die Anordnung, wie Otto Kurz mehrmals wiederholt. Es werden im Dorfentwicklungsverlauf KEINE Maßnahmen ohne die freiwillige Teilnahme von Privatbesitzern durchgeführt.
2. Die Teilnehmergemeinschaft wird von den Grundstückseigentümern im förderfähigen Gebiet gewählt. Pro Eigentum gilt eine 1 Stimme. Gewählt werden darf jeder Bürger, 2 Sitze in der Vorstandschaft sind festgesetzt: Ein Beamter des ALE (Amt für ländliche Entwicklung) und ein Mitglied der Gemeindeverwaltung, im Regelfall der Bürgermeister.

Bis zur Einleitung des offiziellen Verfahrens werden allerdings noch einige Monate ins Land gehen. Nach der kürzlich erfolgten Bestandsaufnahme durch Planungsbüro und Arbeitskreise, erfolgt nun im nächsten Schritt die Beschreibung der Maßnahmen in den Arbeitskreisen. Über diese Maßnahmen wird dann in der nächsten Dorfwerkstätte informiert, beraten und gemeinsam weiter gearbeitet. 

Der Termin für die nächste Dorfwerkstätte im ersten Quartal 2014 wird noch bekannt gegeben.

Informationen und Ansprechpartner zu den einzelnen Arbeitskreisen finden Sie unter der Rubrik "Dorfentwicklung in Türkenfeld".

---2013-12-03---

19.09.13

1. Dorfwerkstatt am 11. Oktober in der Schönbergaula

Jetzt sind die Bürger gefragt! Seit Monaten arbeiten die Arbeitskreise die Arbeitsaufträge des Planungsbüros Kurz und Raab ab. Erste Schritte waren hierbei eine detaillierte Bestandsaufnahme der jeweiligen Themenfelder, sowie eine Bewertung bzw. Analyse durchzuführen, mögliche Potentiale aufzuzeigen und evtl. erste Handlungsempfehlungen abzugeben.

Am 11. Oktober 2013 ab 17 Uhr präsentieren nun die Arbeitskreise in je 3-minütigen Vorträgen ihre Ergebnisse, und auch die Planer werden ihre fachmännische Einschätzung zu den Erkenntnissen der Arbeitskreise erläutern. Die Bürger erhalten an diesem Abend Gelegenheit, sich aktiv einzubringen, Schwerpunkte zu setzen und an der Entscheidung der weiteren Schritte mitzuwirken.

Interessierte Bürger melden ihre Teilnahme bitte bis spätestens 7. Oktober per Email bei Herrn Waldbaur an: j.waldbaur@tuerkenfeld.de

Dorfentwicklung - Arbeit des Planers nimmt Fahrt auf

23.04.13

Mittlerweile hat es mit dem Planungsbüro Raab + Kurz aus München schon zwei Treffen zum Informationsaustausch gegeben – aus Türkenfeld nahmen Bürgermeister Pius Keller, einige Gemeinderäte und verschiedene Teilnehmer der Arbeitskreise teil. Am 11. April 2013 haben die Planer auch einen ersten zeitlichen Fahrplan vorgestellt und die notwendigen Einzelschritte zum weiteren Verfahren skizziert. Das bedeutet, dass die Arbeitskreise ab sofort versuchen werden, ihre jeweiligen Aufgaben diesem Fahrplan entsprechend abzuarbeiten. So sollen bis zum nächsten Treffen am 16. Mai sozusagen als erste Aufgabenstellung festgestellte Potentiale, Defizite und Handlungserfordernisse des jeweiligen Arbeitskreises herausgearbeitet und konkretisiert werden.

Für die gesamte Vorbereitungsplanung rechnen die Planer mit ca. vier bis fünf Treffen pro Arbeitskreis und zwei bis drei Abstimmungstreffen. Zusätzlich sind dann noch zwei bis drei Veranstaltungen für die „Dorfwerkstätten“ geplant, dazu kommen, je nach Bedarf, noch sogenannte Expertenrunden. Die „Dorfwerkstätten“ sind öffentliche Veranstaltungen für ALLE Bürger aus Türkenfeld; bei diesen Veranstaltungen werden die erarbeiteten und aufbereiteten Ergebnisse der einzelnen Arbeitskreise zusammengeführt. Sie sind nach Angaben der Planer auch Gradmesser für die Akzeptanz in der Bevölkerung und bieten die Möglichkeit, mögliche Schieflagen auszugleichen und zu korrigieren. Die erste Dorfwerkstatt ist bereits für Ende September/Anfang Oktober vorgesehen.

Wichtig: Alle Bürger haben jederzeit die Möglichkeit, sich den Treffen der Arbeitskreise anzuschließen; Ansprechpartner und Kontaktadressen finden Sie unter der Rubrik „Dorfentwicklung in Türkenfeld“ im jeweiligen Arbeitskreis.

---2013-04-23---

Gemeinderatssitzung vom 12.11.2014

17.11.14

Bauland als Einheimischenmodell in Türkenfeld

In dieser Gemeinderatssitzung war das Einheimischenmodell ein Punkt der Tagesordnung.

Das Fürstenfeldbrucker Tagblatt berichtet in der heutigen Ausgabe (17.11.2014) zu diesem TOP.

---2014-11-17---

Dorfentwicklung 2.0: Packen wir's an!

27.01.13

Gemeinsame Presse-Erklärung zur Klausur vom 25. und 26. Januar in Eresing

Am 25. und 26. Januar 2013 absolvierten dreizehn der im Projekt „Dorfentwicklung“
engagierten Bürgerinnen und Bürger, zehn Gemeinderäte, die beiden Bürgermeister und zwei Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung eine zweitägige Klausur in Eresing.

Ziel war es, die im vergangenen Jahr zu Tage getretenen Problemstellungen gemeinsam aufzuarbeiten. Gleichzeitig sollte geprüft werden, inwieweit eine Fortführung des Projektes sinnvoll erscheint. In den sehr offen geführten Diskussionen zeigte sich schnell, dass es bislang an einer professionellen Begleitung des Vorhabens mangelte: Weder Gemeindevertreter noch engagierte Bürger sind in der Lage, ein Planungsbüro als zentrales Element zu ersetzen.

Erklärtes Ziel aller Beteiligten ist es, in den nächsten 9 bis 15 Monaten gemeinsam mit einem Planungsbüro einen Fahrplan / Maßnahmenkatalog für das Projekt „Dorfentwicklung“ zu erstellen.

Unterstützt von zwei Moderatoren und einem Vertreter des Amtes für Ländliche Entwicklung (ALE) wurde abschließend das weitere Vorgehen vereinbart.

Mehr dazu finden Sie in der vollständigen Presseerklärung.

---2013-01-27---

Dorfentwicklung auf dem Prüfstand "Gemeinderat"

12.01.13 Zur Gemeinderatssitzung vom 9. Januar 2013

Ein Ratsmitglied der CSU-Fraktion stellte zu dieser Sitzung den Antrag, die Dorferneuerung bis Dezember 2014, also auf ein halbes Jahr nach der Arbeitsaufnahme des bei der nächsten Kommunalwahl gewählten Ratsgremiums, auszusetzen. Als Grund nannte er "unüberbrückbare Differenzen" zwischen Gemeinderat und den Arbeitskreisen der Dorfentwicklung. Ein Gemeinderat brachte in der anschliessenden Diskussion das Dilemma in seinem Appell mit wenigen Worten auf den Punkt:
"Wenn wir die Dorfentwicklung wollen, dann müssen wir das tun, was wir sagen !!!".

Der Antrag wurde mit 4:12 Stimmen abgelehnt!

Die Dorfentwicklung geht somit in die nächste Runde.

Diese findet in zwei Wochen statt die vom ALE (Amt für Ländliche Entwicklung) moderierte Klausurtagung am 25. und 26. Januar.

Unsere lokale Presse, Brucker Tagblatt und SZ-FFB, berichtet und kommentiert umfangreich darüber in den Ausgaben vom 9., 11. und 14. Januar 2013.

Ausserdem finden Sie in diesen Ausgaben:
- Billiges Bauland durch Einheimischenmodell
- Schönbergaula unserer Schulaula hat einen Namen

Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich.

---2013-01-12---

Gemeinderatssitzung vom 5.12.2012: Presseberichte dazu

19.12.12

- Krippenplätze: Kommen die Kleinen in Container?
- Parkverbote bleiben trotz Bürgerprotesten
- Baumproblem kein Grund für Aktionismus
- Massive Wohnbebauung im Zentrum gebremst

Fürstenfeldbrucker Tagblatt und Süddeutsche Zeitung (Brucker Teil) berichteten dazu in ihren jüngsten Ausgaben.

---2012-12-19---

Planungsbüro für Dorfentwicklung wird vorgestellt

19.12.12

Wie berichtet, haben sich der Gemeinderat und die Arbeitskreissprecher der Dorfentwicklung für ein gemeinsames Seminar Anfang 2013 entschieden.
Themen werden u.a. sein: Die Organisationsstruktur, die Kommunikation, die Jahresziele und das Planungsbüro. Wie Herr Hiebel vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) mitteilte, hatte man im ALE fleißig nach einem geeigneten Planer für Türkenfeld gesucht. Dieser soll nach Möglichkeit im Seminar vorgestellt werden und Tuchfühlung mit den Türkenfeldern aufnehmen. Ob man sich letztendlich für das vorgestellte Planungsbüro entscheidet, wird der Gemeinderat im Anschluss zu beschließen haben.
Erfreulich ist dabei auch, dass der gesamte Gemeinderat für das Seminar vorgesehen ist, das teilt Kämmerer Joachim Waldbaur mit:

" (...) der Teilnehmerkreis am Seminar zur Dorfentwicklung am 25./26. Januar 2013 wird sich, wie schon in der Gesprächsrunde am 28.11.2012 besprochen, aus den sechzehn Mitgliedern des Gemeinderates und den sieben Sprechern der Arbeitskreise sowie dem Bürgermeister und Vertretern der Verwaltung zusammensetzen. Auch Herr Hiebl vom Amt für ländliche Entwicklung Oberbayern (ALE) wird anwesend sein. (...)"

Zwar bleiben so neben den 7 Arbeitskreissprechern nur noch 4 Plätze für weitere interessierte Bürger übrig, man will aber den Teilnehmerkreis auf 30 Personen begrenzen, um arbeitsfähig zu bleiben.

Am 8. Januar 2013 findet eine Vorbesprechung zum inhaltlichen Ablauf des Seminars gemeinsam mit dem Moderator in der Gemeinde statt.

---2012-12-19---

Dorfentwicklung: Beschluß für Sozialforschungsinstitut aufgehoben

10.11.12 Das Gemeinderatsgremium hob den Beschluss auf. Jetzt sollen alle Beteiligten ins Kloster – zur Klausurtagung.

Weitere Informationen und den Presseartikel dazu finden Sie

unter Presse/Presseartikel.

---2012-11-10---

Gemeinderat setzt ein positives Signal für die Dorfentwicklung

08.11.12

Auf der Gemeinderatssitzung am 7. November 2012 beantragte Bürgermeister Pius Keller schon zu Beginn, den TOP 2 der Tagesordnung aus der nichtöffentlichen Sitzung - "Neuerliche Beratung und Beschlussfassung zur Beauftragung des Institutes Schäuble" - in den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung zu legen. Dem Antrag wurde zugestimmt. Nach kurzer Diskussion hob der Gemeinderat den Beschluss vom 10. Oktober 2012 mit 11:4 Stimmen auf; gegen die Aufhebung stimmten Ewald Brix, Peter Rehm, Claudia Glas und Christoph Maier. Der Gemeinderat hat damit ein deutliches Zeichen gesetzt, dass man gemeinsam den Dorfentwicklungsprozess zügig weiterführen will. Das Interesse an einer Klausurtagung im Januar 2013 unterstreicht zusätzlich den Willen zur weiteren, konstruktiven Zusammenarbeit.

Gemeinderat und Dorfentwickler gehen in Klausur

31.10.12

Der Gemeinderatsbeschluss vom 10.10.2012 zur Beauftragung des Instituts Schäuble hatte bei den Dorfentwicklern große Bedenken bezüglich des Dorfentwicklungsprozesses ausgelöst (siehe auch Berichterstattung unten). Die Arbeitskreissprecher befürchteten, dass sich die aktiven Bürger enttäuscht zurückziehen und die Arbeitskreise sich auflösen, da diese seit Monaten auf den zugesagten Planer warten, um ihre Arbeit weiterzuführen und ein Leitbild zu entwickeln.  Am 30. Oktober haben sich nun die Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE), Herr Holzmann und Herr Beigel, der Gemeinderat und die Arbeitskreissprecher erneut getroffen. Herr Holzmann und Herr Beigel haben sich mit der Kritik aus den Reihen der Dorfentwickler auseinandergesetzt, insbesondere wurden die fehlende Aussprache und Information der beteiligten Bürger angesprochen. Herr Holzmann gab zu, dass die Vorgehensweise nicht in Ordnung war. Man hat sich nach langer Diskussion nun darauf geeinigt, den Beschluss zum Institut Schäuble nochmals auf die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung am 7. November zu setzen, um den Beschluss aufzuheben. Weiterhin wurde vereinbart, dass Gemeinderat und Dorfentwickler im Januar gemeinsam in Klausur gehen, um sich mit der vor vielen Monaten erarbeiteten Organisationsstruktur gemeinsam auseinanderzusetzen, fachliche Fragen zur Dorfentwicklung zu klären und über Kommunikation und Zusammenwirken der Gremien zu beraten. Eine externe Begleitung ist vorgesehen. Die beteiligten Gremien haben nun eine Woche Zeit, ihre Wünsche bezüglich der Seminarinhalte an das ALE zu melden. Die Gemeinderäte Robert Müller und Michael Schneller haben vorgeschlagen, einen Planer dazu einzuladen, da dies eine gute Gelegenheit wäre, ein Planungsbüro gemeinschaftlich in Augenschein zu nehmen. Der Termin soll im Januar stattfinden.

Neues Treffen der Dorfentwickler mit dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE)

23.10.12

Am 17. Oktober trafen sich Bürgermeister Pius Keller, die Damen und Herren des Gemeinderates und Bürger aus den Arbeitskreisen zur Nachbesprechung der Gemeinderatssitzung vom 10. Oktober. Bereits am Sonntag hatten sich die Dorfentwickler mit Bürgermeister Pius Keller getroffen und ausgetauscht. Am 17. Oktober konnten die unterschiedlichen Meinungen und Positionen zur Sinnhaftigkeit des Instistutes Schäuble und die weitere Vorgehensweise besprochen werden. Dabei wurde festgestellt: Wir wollen die Dorfentwicklung gemeinsam erfolgreich voranbringen, ein Planungsbüro muss dringend, mit der gebotenen Sorgfalt, gefunden werden. Eine Entscheidung über die dringend notwendige Struktur für die Dorfentwicklung, die bereits fertig erarbeitet vorliegt, sowie die Einsetzung des Koordinationskreises wurde für die Tagesordnung der Gemeinderatssitzung Anfang November vereinbart. Ein Treffen mit den Vertretern des ALE wurde für notwendig erachtet, um detaillierte Informationen zur Vertragsgestaltung mit dem Institut für Sozialforschung zu erhalten. Die Vertreter des ALE, Herr Holzmann und Herr Beigel, werden am 30. Oktober die Fragen von Bürgermeister Pius Keller, den Damen und Herren des Gemeinderates und den Bürgern beantworten.

Dorfentwicklung in der Zeitschleife – oder „täglich grüßt das Murmeltier“?

11.10.12

Am 10. Oktober erwarteten sowohl der Gemeinderat als auch die seit Monaten aktiven Dorfentwickler mit großer Spannung das von Bürgermeister Keller angekündigte Planungsbüro für die Dorfentwicklung in Türkenfeld.

Im Vorfeld der Veranstaltung war Kritik laut geworden, da Bürgermeister Keller zugesagt hatte, am 10. Oktober nun auch endlich über die Organisationsstruktur sowie die Einsetzung des Koordinationskreises im Gemeinderat abstimmen zu lassen. Der Tagesordnungspunkt fehlte jedoch, wie schon in den Sitzungen zuvor. Verwunderlich, da man sich, unter der Leitung des Amtes für ländliche Entwicklung, im Januar im Seminar in Thierhaupten einstimmig für eine derartige Struktur ausgesprochen, diese im Anschluss wochenlang ausgearbeitet, diskutiert, überarbeitet und schließlich für gut befunden hatte. Auf der Sonderbürgersammlung Ende Juni wurde die Struktur den Bürgern bereits vorgestellt.

Die Erklärung folgte nun endlich am 10. Oktober, denn bei dem vom ALE ausgewählten Planungsbüro handelt es sich um das Büro Schäuble, Institut für Sozialforschung. Und wie sich im Laufe der Sitzung herausstellte, plant eben dieses Büro nun sowohl eine Organisationsstruktur für die Dorfentwicklung, als auch – man kann es kaum glauben – eine Auftaktveranstaltung! Wie viele Auftaktveranstaltungen werden wohl noch nötig sein und wie oft wird uns wohl Herr Holzmann die Dorfentwicklung nochmal erläutern müssen? Umso erstaunlicher: Erklärt doch Herr Beigel, neuer Ansprechpartner des ALE für Türkenfeld, dass die Dorfentwicklung in Türkenfeld zu rasant vor sich gehe.

Wieso nun die monatelang vorliegende Organisationsstruktur, ausgearbeitet in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Keller und Gemeinderat Emanuel Staffler, sang- und klanglos unter den Teppich gekehrt wird und warum die Türkenfelder Bürger eine erneute Auftaktveranstaltung über sich ergehen lassen sollen, bleibt offen. Fest stand, zumindest nach dem erfolgreich absolvierten Seminar in Thierhaupten, man wollte alte Gräben überwinden und gemeinsam die Dorfentwicklung auf den Weg bringen. Dass sich dieser Weg nach 8 Monaten, nun in Arbeitskreisen unnötig vertaner Zeit, zum Kreis schließt, um wieder von vorne zu beginnen, ist keine gute Voraussetzung, um weitere Bürger ins Boot zu holen. Dabei hätte der Wochenmarkt nur der Anfang von vielen weiteren sinnvollen Projekten sein sollen.

Ob sich Türkenfeld nun, in Zeiten knapper Haushaltskassen, ein Büro zur Konfliktberatung, statt endlich ein Planungsbüro für die Dorfentwicklung leisten soll, bleibt den Bürgern verborgen, denn trotz der Ankündigung durch den Bürgermeister -

(..)"Darüber hinaus werde ich der Vorstellung der Vertreter des von Herrn Beigel vorgeschlagenen Büros unter Punkt 2.) der öffentlichen Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung breiten Raum zur Information, ausführlichen Befragung und Diskussion einräumen, um neben dem Gemeinderat auch der Öffentlichkeit Kenntnis über den weiteren Weg zur Dorferneuerung zu verschaffen."

- konnten die Bürger keine Fragen stellen und auch nicht an der Entscheidung des Gemeinderats teilhaben, denn die Abstimmung fand in der nichtöffentlichen Sitzung statt.Wie wir inzwischen aus der Presse(!) wissen, hat der Gemeinderat mehrheitlich für das Institut für Sozialforschung gestimmt. 

Siehe dazu auch den Artikel "Dorfentwicklung: Sozialforscher statt Ingenieurbüro" zum Bericht vom Fürstenfeldbrucker Tagblatt zu dieser Gemeinderatssitzung.

---2012-10-11---

Dorfentwicklung: Sozialforscher statt Ingenieurbüro

12.10.12 In der Gemeinderatssitzung vom 10.10.2012 sollte dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit ein Planungsbüro vorgestellt werden - so wurde es allgemein erwartet. Aber es kam anders: Es wurde ein Institut für Sozialforschung empfohlen - und wohl auch in der nichtöffentlichen Sitzung beauftragt.

Türkenfeld soll reden statt planen

So der Titel im Brucker Tagblatt, in der Ausgabe vom 12.10.2012 

Hier bereits einige Auszüge aus dem Artikel:
Der Vertreter vom ALE (Amt für Ländliche Entwicklung) erklärte ein ums andere Mal, mit dem von dem Institut für Sozialforschung erarbeiteten Konzept erhalte Türkenfeld ein Bürgerbeteiligungsmodell, das auf Dauer Bestand haben könne.
- "Klare Regeln sind ganz wichtig, damit wir unsere Kraft in die eigentliche Arbeit
   stecken können."
- "Unsere Arbeitskreise stehen bei Fuß. Was wir brauchen, ist eine Prioritätenliste und
   klare Aussagen über die Förderfähigkeit einzelner Maßnahmen"
- "Das ist, als wenn man einen Motor immer wieder startet, aber nicht losfährt."

---2012-10-12---

Planungsbüro wird am 10. Oktober vorgestellt

05.10.12

8 Monate nach dem Auftaktseminar in Thierhaupten ist es endlich soweit: Herr Beigel vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) hat der Gemeinde am 20. September 2012 ein Planungsbüro vorgestellt. In der Gemeinderatssitzung am 10. Oktober - Beginn 19:30Uhr - soll nun, laut Ankündigung durch Bürgermeister Pius Keller, die Öffentlichkeit informiert werden:  

(..)"Darüber hinaus werde ich der Vorstellung der Vertreter des von Herrn Beigel
vorgeschlagenen Büros unter Punkt 2.) der öffentlichen Tagesordnung der
nächsten Gemeinderatssitzung breiten Raum zur Information, ausführlichen
Befragung und Diskussion einräumen, um neben dem Gemeinderat auch der
Öffentlichkeit Kenntnis über den weiteren Weg zur Dorferneuerung zu
verschaffen."

---2012-10-05---

Info Veranstaltung Supermarkt im Ortszentrum

05.10.12

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger haben sich, neben Bürgermeister Pius Keller und einigen Gemeinderäten, über die Möglichkeiten zur Errichtung eines Supermarktes im ehemaligen Schleckermarkt informiert. Der Bürgerverein hatte dazu im Vorfeld eine Umfrage zum "Einkaufsverhalten der Bürger" über das Mitteilungsblatt der Gemeinde im Ort verteilt. Etwa 400 ausgefüllte Bögen wurden abgegeben und durch Einzelhandelsberater Wolfgang Gröll ausgewertet. Besonders aktiv haben an der Umfrage die Gruppen der Bürger zwischen 50-64 Jahren und über 65 Jahren teilgenommen. 85% der Befragten wünschen sich einen Supermarkt in der Ortsmitte und würden dort auch regelmäßig einkaufen. Die Auswertung ergab, dass hierbei der größte Wert auf den Preis, dann die Regionalität, schließlich auf die gute, fußläufige Erreichbarkeit und die Öffnungszeiten gelegt wird. Auf die Frage nach dem gewünschten Sortiment wurden am häufigsten Wurst- und Fleischwaren genannt, gefolgt von Drogerieartikeln. Herr Gröll hält deshalb eine gute Mischung aus Frische- und Drogerieartikeln für eine der möglichen Varianten. Der auf der Umfrage basierende geschätzte Umsatz entspricht in etwa dem, was in den Mini-Supermärkten in Windach und Schöngeising generiert wird. Herr Höppner, Initiator des Dorfladens in Schöngeising, bestätigt, dass mit diesem Umsatz in Schöngeising eine schwarze Null, in Windach sogar ein kleiner Gewinn erzielt wird.

Die Bürgergesellschaft - ein genossenschaftliches Geschäftsmodell

Seit 2009 - so erläutert Wolfgang Gröll - gibt es das Modell "Bürgergesellschaft", basierend auf dem genossenschaftlichen Prinzip, seither werden kaum noch Genossenschaften gegründet, da die Bürgergesellschaft zwar über die Elemente der Genossenschaft verfügt, jedoch nicht an die vielen förmlichen Vorschriften der Genossenschaft gebunden ist. So ist beispielsweise eine Gründung innerhalb weniger Tage zu realisieren, während bei einer Genossenschaft 5-6 Monate ins Land gehen. Auch die bei der Genossenschaft zwingend vorgeschriebenen 3 Aufsichtsräte und 2 Vorstandsmitglieder, sowie die langwierige Gründungsprüfung, entfallen beim Modell Bürgergesellschaft. Für die Bürger ist der entscheidende Punkt aber die Frage nach der Haftung und der sogenannten Nachschusspflicht. Herr Gröll erklärt, ein Anteil liegt liegt für gewöhnlich etwas zwischen 100 und 200 Euro (wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt), jeder Anteilseigner erhält genau ein Stimmrecht, unabhängig davon, wieviele Anteile er erwirbt. Sollte neues Kapital erforderlich werden, besteht keine Nachschusspflicht für die Mitglieder, dies kann auch durch einen Mehrheitsbeschluss nicht unterlaufen werden. Das Risiko ist damit für jeden Anteilseigner überschaubar und berechenbar.

Arbeitskreis nimmt die Arbeit auf

Nachdem die ersten Zahlen gezeigt haben, dass ein Supermarkt auf der Basis einer Bürgergesellschaft durchaus machbar wäre, wird sich ein Arbeitskreis an die Ausarbeitung möglicher Konzepte machen. Dazu gehören die Fragen nach dem Sortiment, die Aufklärungsarbeit über das Modell Bürgergesellschaft, um möglichst viele Anteilseigner zu gewinnen und schließlich die Frage nach dem Kapitalbedarf, mit einer entsprechenden, konkreten Kalkulation. Eine gute Idee, die es zu prüfen gilt, wurde auf der Versammlung bereits genannt: Eine Kooperation mit der Genossenschaft in Schöngeising oder Windach, um bessere Einkaufskonditionen zu erhalten und gleichzeitig die Kosten für den Verwaltungsaufwand zu teilen. Gesucht werden nun Bürger, die sich im Arbeitskreis einbringen möchten, Kontakt: Martina Uhlemann 08193-2419005 oder Sabeeka Gangjee-Well 08144-7854.

---2012-10-05---

Gelungener Start des Türkenfelder Wochenmarktes

18.09.12 Am vergangenen Samstag war Premiere des neuen Wochenmarktes

"Der Markt ist eine super Sache, sowas gab es bei uns in Türkenfeld noch nie. ..." 

Die SZ (Brucker Teil) und Fürstenfeldbrucker Tagblatt berichten in den Ausgaben vom 17.9.2012 über den ersten Wochenmarkt und lassen auch einige Besucher und Händler zu Wort kommen.


---2012-09-18---

- Neue Landesplanung: Türkenfeld fürchtet Folgen
- Straßenausbau in Türkenfeld

Presseberichte zur Gemeinderatssitzung vom 12. September 2012

  • Das neue Landesentwicklungsprogramm stuft Türkenfeld herab und weist es nur noch als ländlichen Raum aus. Vor Wochen noch war das allen egal. Jetzt sind die Sorgen groß.
  • Straßenausbaukonzept: Wie geht es weiter und wer zahlt's?

Die Presse berichtet dazu in Ihren Ausgaben vom 18.9. und 25.9. (BT) und 22.9. (SZ).

---2012-09-27---

Wochenmarkt in Türkenfeld startet am 15. September!

11.09.12

Am Samstag, dem 15. September, wird der regelmäßig jeden Samstag geplante Markttag Türkenfeld eröffnet. Dank der eingeleiteten Dorfentwicklung und des Arbeitskreises "Sofortmaßnahmen" wird damit eine in der Bevölkerung heiß erwünschte Einkaufsmöglichkeit in Türkenfeld geschaffen. Ab 8 Uhr kann eingekauft werden - um 10 Uhr wird der Markt offiziell durch Bürgermeister Pius Keller eröffnet. Anschließend spielt das Blasorchester Türkenfeld - weitere unterhaltsame Einlagen sind geplant.

Angeboten werden auf dem Markt von 9 Händlern: Obst und Gemüse (sowohl regionale Waren als auch Spezialitäten aus Italien) - Käse und Milchprodukte- Fisch - Fleisch und Wurst- Nudeln, Marmeladen und Eier - eine große Auswahl südländischer Feinkost- sowie Bäckereiprodukte. Die angebotene Ware kommt überwiegend aus der Region und entspricht in Qualität und Preis allen Wünschen. Zusätzlich wird Anbietern aus Türkenfeld ein Stand zum Verkauf einheimischer Produkte bereitgestellt. Das Senfmobil von Theo Hartl aus Fürstenfeldbruck wird zum selbst produzierten Senf Würstl und Bier anbieten.

Kommen Sie und nutzen Sie diese Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum von Türkenfeld! Der Markt findet auf den Parkplätzen vor dem Schloßhof statt.

Wann hat wer offen?

05.09.12

Tabelle mit den Öffnungszeiten

In Türkenfeld gibt's eine Vielzahl von Geschäften und Dienstleistern – da hat man, besonders wenn's gerade eilig ist, nicht immer gleich alle Öffnungszeiten parat.
Einfach hier klicken, und schon wird die (hoffentlich absolut fehlerfreie und immer aktuelle) Übersicht mit den Türkenfelder Öffnungszeiten heruntergeladen. Falls Ihr Nachbar* kein Internet hat: Tun Sie ihm einen Gefallen und drucken Sie ihm die Tabelle aus - er wird sich freuen!
* Das gilt natürlich auch für Nachbarinnen!

----2012-09-05--- 

Bekommen wir wieder einen Supermarkt in der Ortsmitte?

21.08.12

Nach der bundesweiten Schließung der Schleckermärkte ist auch in Türkenfeld wieder eine Lücke in der Nahversorgung entstanden. Allerdings bietet sich für unser Dorf dadurch auch eine Chance auf die Einrichtung eines kleinen Supermarktes im Ortszentrum, im Stil des Super 1000, der vor dem Schleckermarkt viele Jahre erfolgreich betrieben wurde. Einzelhandelsberater Wolfgang Gröll, der Eigentümer des leerstehenden Ladens und Vertreter des Bürgervereins haben sich bereits mehrmals getroffen, um ein Konzept zu entwickeln. Bürgermeister Pius Keller hat seine Unterstützung zugesagt. Angedacht ist ein Geschäftsmodell ähnlich dem Genossenschaftsprinzip. Im September findet daher eine Umfrage (Beilage im Mitteilungsblatt der Gemeinde) bezüglich der Einkaufswünsche und dem Einkaufsverhalten der Türkenfelder Bürgerinnen und Bürger statt, diese wird durch Herrn Gröll ausgewertet.

Die Umfrage finden Sie hier

Die Umfrageauswertung wird durch Herrn Gröll am

1. Oktober um 19:30 Uhr im Gasthof Hartl (Saal)

vorgestellt. An diesem Abend wird auch das angedachte Geschäftsmodell erläutert. Der Bürgerverein Dorfentwicklung Türkenfeld freut sich auf Ihre Teilnahme und hofft auf positive Rückmeldungen durch die Bevölkerung.

Einladung zur Sonderbürgerversammlung "Dorfentwicklung"

Liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Unterstützer,

wir laden euch herzlich ein zur Sonderbürgerversammlung Dorfentwicklung

am Montag, 25. Juni 2012,

Beginn 19:00 Uhr im Gasthof Hartl

 Seit knapp 3 Monaten sind die gebildeten Vor-Arbeitskreise bereits aktiv,(Dorfentwicklung in Türkenfeld) es werden Bestandsaufnahmen durchgeführt, die Ideen der Bürger gesammelt, über Strategien und Möglichkeiten nachgedacht, Exkursionen geplant, Informationen gesammelt. Das Amt für ländliche Entwicklung und die Gemeinde sind bereits auf der Suche nach einem geeigneten Planer, der dann die sogenannte, noch unverbindliche Vorbereitungsplanung übernimmt. In der Vorbereitungsplanung werden eine Bestandsaufnahme, das Leitbild und der Maßnahmenkatalog unter Leitung des Planers in Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen und dem Gemeinderat erarbeitet. Darüber, über die bisherige Arbeit in den Arbeitskreisen, den weiteren Verfahrensablauf, Möglichkeiten der Förderungen (bis zu 30% Zuschüsse für private Haushalte) und über die Organisationsstruktur der Dorfentwicklung wird u.a. am 25.Juni informiert. Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Keller und den Gemeinderäten in den Arbeitskreisen ist ausgesprochen gut, Bürgermeister Keller unterstützt uns tatkräftig mit Informationen, Ortsbegehungen, Arbeitstreffen etc. Nun ist es an uns, am eingeleiteten Prozess die notwendige Bürgerbeteiligung einfließen zu lassen. Jeder Bürger kann sich einbringen, es ist kein Fachwissen nötig - Lebenserfahrung, Interesse und die Lust auf Mitarbeit genügen vollkommen, man kann sich auch nur an konkreten Einzelmaßnahmen beteiligen! Je mehr Gedanken einfließen, umso breiter wird die Bevölkerung abgebildet. Bitte kommt und unterstützt uns, wir brauchen euch, um den Entwicklungsprozess kraftvoll weitertreiben zu können. 
Bitte sprecht auch Freunde, Nachbarn usw. an, damit die Sonderbürgerversammlung zahlreich besucht wird.

es grüßen euch ganz herzlich

Sabeeka und Martina

Aufruf zur Bürgerbeteiligung

21.04.12

Die Arbeitsgruppen starten!

Auf der Bürgerversammlung am 19. April ist der offizielle Startschuss zur Bildung von Arbeitskreisen gefallen. Seit dem 12. März erarbeiten engagierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Gemeinderäten Helmut Hohenleitner, Rosemarie König, Robert Müller, Anna Prummer, Emanuel Staffler, Siegfried Schneller, Johannes Wagner und Stefan Zöllner mögliche Maßnahmen für die Dorfentwicklung. Als Grundlage dienen die Seminarergebnisse vom 20. und 21. Januar und die von der Bürgerschaft eingereichten Ideen und Vorschläge. Folgende Arbeitsgruppen haben sich bis jetzt gebildet: 

- Sofortmaßnahmen - Bauleitplanung und Ortsbild - Begegnungsstätten, Jugend, Senioren, Soziale Vernetzungen - Kultur/Tradition, Infrastruktur, Verkehr, Gewerbe, "Marke Türkenfeld", Tourismus - Zukunftsenergie, Landwirtschaft, Natur + Umwelt + Landschaft -
In diesen Arbeitsgruppen können sich jetzt einzelne Arbeitskreise bilden und mit der Ausarbeitung konkreter Vorschläge beginnen. Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen, dabei gilt:
JEDER kann mitmachen! Melden Sie sich bei den Ansprechpartnern für weitere Informationen - einfach die Arbeitsgruppe anklicken!

Auftakt zur Dorfentwicklung

31.01.12

26 Bürgerinnen und Bürger von Türkenfeld, darunter auch Bürgermeister Pius Keller sowie fünf Mitglieder des Gemeinderatsgremiums, haben sich am 20. und 21. Januar zu einem Seminar in der Schule für Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten eingefunden.

Unter der professionellen Führung zweier Referentinnen wurden ...

Mehr dazu in dem Register "Dorfentwicklung in Türkenfeld".

---2012-01-31---

Podiumsdiskussion am 7. Februar in Fürstenfeld

31.01.12

Wie kann der Münchner Westen den Bevölkerungszuwachs bewältigen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich das SZ-Forum am 7. 2. um 19.30 Uhr in Fürstenfeld.

Mehr dazu in dem Register "Überregional".

----2012-01-31--- 

Flächenverbrauch und Ausgleichsflächen

04.01.12

Sag mir, wo die Blumen sind

Nahezu alle beklagen den hohen Flächenverbrauch - doch die Pflicht, Ausgleichsflächen zu schaffen, wird offenbar ignoriert

Mehr dazu in dem Register "Überregional".

----2012-01-05--- 

Vorschläge zur Dorfentwicklung sowie
Tipps und Anregungen dazu

Der Ideenfindung sind keine Grenzen gesetzt; sie ist auch nicht auf den alten Kern von Türkenfeld begrenzt! Es gibt keinerlei Vorschriften zur Ideensammlung, jeder kann frei und offen seine Überlegungen einbringen.
Vorschläge und Wünsche dürfen und sollen auch für andere Ortsteile oder Gebiete
in der Landschaft erfolgen, sie können das gesamte Gemeindegebiet betreffen!

Alle bisher bei uns eingereichten Vorschläge zur Dorfentwicklung sowie weitere interessante Informationen dazu finden Sie unter dem Register "Dorfentwicklung in Türkenfeld".

Hier gehts zu "Dorfentwicklung in Türkenfeld".

---2011-12-08---

Rat beendet Edeka-Geschichte

Themen aus der Gemeinderatssitzung vom 3. August 2011

- Das Bauleitverfahren zum Edekamarkt an der Zankenhausener Straße ist nun auch formell beendet

Berichte zur Gemeinderatssitzung vom 3. August 2011 dazu
im Brucker Tagblatt und in der SZ (Brucker Teil) vom 05. August 2011

Nach Rückzug von Edeka:
"Der Gemeinderat hat das Bauleitverfahren für den Edeka-Markt am Türkenfelder Ortsrand nun auch formell beendet. Die zwei Jahre alten Beschlüsse zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan und zur Änderung des Flächennutzungsplan wurden aufgehoben - allerdings nicht ohne Gegenstimmen. ..."

---2011-08-05---

Supermarkt und Windkraftanlagen

Themen aus der Gemeinderatssitzung vom 08. Juni 2011

- Weiteres Vorgehen nach Rückzug von Edeka und

- Windkraftanlagen 

Berichte zur Gemeinderatssitzung vom 08. Juni 2011 dazu
in der SZ (Brucker Teil) vom 10. Juni 2011

Nach Rückzug von Edeka:
"Nach dem Verzicht von Edeka auf den umstrittenen Supermarkt am Ortsrand von Türkenfeld will die Gemeinde das Genehmigungsverfahren für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan und die Änderung des Flächennutzungsplans stoppen. Das versprach Bürgermeister Pius Keller (CSU) am Rande der Gemeinderatssitzung (...) auf die Frage eines Zuhörers, ob das Aus für den exponierten Standort definitiv sei. Der Gemeinderat werde sich in Kürze damit befassen, sagte Keller. ..."

Windkraftanlagen: Grundsätzlich einverstanden
Türkenfeld diskutiert kontrovers über die Planung von Windkraftanlagen.

---2011-06-10---

Edeka verzichtet auf umstrittenen Supermarkt am Ortsrand

01.06.11

Überraschendes Aus: 

Edeka verzichtet auf umstrittenen Supermarkt am Ortsrand und sucht einen anderen Bauplatz in Türkenfeld

Im Kommentar schreibt Gerhard Eisenkolb (SZ) dazu:

"Erzwungene Einsicht

...  Diese Konsequenz hätten auch der Bürgermeister und die Bauabteilung im Rathaus aus den Bewertungen der 130 Einwendungen zum Supermarkt ziehen können. Dass die Mehrheit der Kommunalpolitiker nicht in der Lage war, auf die Bedenken übergeordneter, neutraler Behörden zum Landschaftsschutz einzugehen, ist ein Zeichen von Schwäche. Man ist dem Bauwerber zu Diensten, so lange er auf der Endmoräne plant, und man ist ihm willfährig, wenn er aus später Einsicht plötzlich in aller Ruhe nach Alternativstandorten im Ort suchen will. Wären der Bürgermeister und die ihn stützende Gemeinderatsmehrheit so lernfähig wie Edeka, wäre die Auseinandersetzung um den Supermarkt nicht so eskaliert. Schließlich hat die Gemeinde die Planungshoheit, nicht ein Bauwerber. ..."

Berichte zum Rückzug von Edeka: 
Süddeutsche Zeitung (SZ) / Brucker Teil und
Fürstenfeldbrucker Tagblatt (MM) berichten darüber
in ihren Ausgaben vom 01.06.2011

---

Presseerklärung zum Verzicht von EDEKA auf den Standort Schönebergfeld

31.05.11

Dies ist eine sehr gute Nachricht für Türkenfeld! Traurig dabei ist, dass EDEKA sich damit einsichtiger gezeigt hat als die Gemeinde. Uns ging es immer um die Ablehnung dieses Standortes, nicht gegen eine Ansiedlung von EDEKA in Türkenfeld. Wir hoffen, dass damit die seit dem Ratsbegehren vor einem Jahr eingeleitete Spaltung Türkenfelds überwunden werden kann und wir die Zukunftsaufgaben der dörflichen Innenentwicklung Türkenfelds gemeinsam mit der Gemeinde mit Freude angehen können.  Wir bieten Bgm. Pius Keller bei der von uns im vergangenen Jahr  angestoßenen Dorferneuerung gerne unsere weitere Unterstützung an. Nun bietet sich die Chance, das Dorf wieder zu versöhnen und die Dorfentwicklung Türkenfelds, wie sie den staatlichen Richtlinien der Innenentwicklung entspricht, anzugehen.

Der Bürgerverein Dorfentwicklung Türkenfeld e.V. freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.  Wir begrüßen das Angebot von EDEKA, gemeinsam mit der Gemeinde und den Bürgern nach einem neuen Standort im Dorf zu suchen. 

Vorstandschaft Bürgerverein Dorfentwicklung Türkenfeld e.V.

 

"... Aber dann müssten wir halb Türkenfeld abreißen. ..."

25.05.11

Halbzeit-Bilanz: Mit dem Tagblatt spricht Türkenfelds Bürgermeister über das weitere Vorgehen in Sachen Edeka

"Das Misstrauen macht mich traurig"

In der Sache Edeka: "... Vom Landratsamt und der Regierung von Oberbayern kamen Einwände gegen den Standort, die man in dem Sinne nicht abarbeiten kann. Folgt man ihnen, ist das Projekt an dieser Stelle nicht zu realisieren. Wenn der Gemeinderat bei der Wertung der Einwände zu dem Ergebnis kommt, dass der Standort nich haltbar ist, habe ich damit kein Problem. Aber dann müssten wir halb Türkenfeld abreißen. Die ganze Gollenbergstrasse liegt auf einem Endmoränenhügel. ..."

---

Regierung von Oberbayern meldet in ihrer Stellungnahme erhebliche Bedenken gegen die Türkenfelder Pläne an

14.04.11

Supermarkt stört Landschaftsbild

Die Regierung von Oberbayern hat Bedenken gegen einen Supermarkt auf einem Moränenhügel bei Türkenfeld. Das "besonders wertvolle Orts- und Landschaftsbild" könnte durch das Bauwerk "nachhaltig gestört werden", heißt es in einer Stellungnahme. Die Gemeinde sollte Alternativen im Ort prüfen.
   Vor rund zwei Wochen hatte Bürgermeister Pius Keller (CSU) der SZ erklärt, die Regierung habe eine positive Stellungnahme zu dem umstrittenen Projekt abgegeben. Davon kann nach den der SZ nun vorliegenden Unterlagen keine Rede sein. "Ich habe nur gesagt, so schlecht ist die Stellungnahme gar nicht", sagte Keller nun. Im übrigen werde ein Planer zu den Kritikpunkten Stellung nehmen und der Gemeinderat müsse entscheiden, so Keller: "Ich sage nichts mehr dazu."

In dem Artikel wird noch auf weitere pikante Details der Planung hingewiesen.

Süddeutsche Zeitung / Brucker Teil vom 14.04.2011.

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