In und um Türkenfeld - Rundwege, Spazierwege, Wanderungen

Neben den unzähligen Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung in der Umgebung, finden Sie in den Türkenfelder Wäldern und in der Flur ausreichend Gelegenheit zum Ausspannen und Erholen, wir haben einige Wegbeschreibungen für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

Weitere interessante Ausflugsziele haben wir in verschiedenen Rubriken nach Stichworten gegliedert, zum Beispiel nach Familien, Museen, Klöstern, Ammersee etc.

Die Termine für örtliche Veranstaltungen finden Sie hier auf der Internetseite der Gemeinde Türkenfeld.

Faltbare Ortspläne erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung Türkenfeld.

Rund um den Gollenberg (Titelbild oben)

Der Gollenberg hat einige schöne Aussichtspunkte mit Blick auf die Berge, auf Zankenhausen und Richtung Schöneberg zu bieten. Ein Feld-/Kiesweg führt rund um den Gollenberg, Bankerl laden zum Verweilen ein. Wer möchte, kann auch von Zankenhausen aus starten, über die Riedstraße zum Gollenberg hochgehen und dann den Rundweg nutzen. Je nachdem, wo Sie parken, benötigen Sie ca. 30 - 50 Minuten.

Parkmöglichkeiten, Ausgangspunkte:

1. Parkplatz Haupt-und Mittelschule Türkenfeld, Zankenhausener Str. 27

2. Parkplätze in der Gollenbergstraße

3. Parkplätze im Bereich Am Härtl

4. Parkplätze Zankenhausen: In der Riedstraße oder Echinger Straße

 

Wanderung zum Dreiherrenstein

Der Dreiherrenstein ist ein 60 cm hoher Grenzstein aus dem Jahre 1692, der mitten im Wald zwischen Türkenfeld und Geltendorf steht.

Der Dreiherrenstein liegt abgelegen und ist nicht leicht zu finden. Wenn man auf der Kreisstraße von Türkenfeld nach Geltendorf fährt, biegt man im Wald in den vierten Waldweg auf der linken Seite ein. Nach 300 m auf diesem Weg zweigt rechts an zwei mit einem weißen Dreieck markierten Fichten eine ziemlich zerfahrene Schneise ab.

Man folgt dieser Schneise, die sich nach 80 m an einer ebenfalls mit einem weißen Dreieck gekennzeichneten Fichte gabelt. Hier hält man sich rechts, bis nach 60 m rechts ein Pfad abzweigt, der schließlich nach 30 m zum Dreiherrenstein führt. Wer den richtigen Weg nicht findet oder wer sich verläuft, besitzt vielleicht ein GPS-Gerät, um zu dem Stein zu gelangen. Für diesen Fall seien hier die GPS-Koordinaten angegeben: 48*06.7865'N  011*02.9291'E.

Der über 300 Jahre alte Dreiherrenstein aus Ruhpoldinger Marmor ist in der Liste der Geltendorfer Baudenkmäler aufgeführt. Das kleine Denkmal ist in der Tat einen Besuch wert. Und darüber hinaus kann die Suche nach dem Stein tief im Wald Spaß machen.

Mehr Informationen über das Baudenkmal Dreiherrenstein lesen Sie in unserer Sommer-TiB Ausgabe 19

 

Rundgang durch das Altdorf

Sie finden im Altort zahlreiche Hausnamenschilder an den Gebäuden, mit kurzen Informationen zum Gebäude. Die treibende Kraft hinter dem Projekt, Eva Gehring, hat dazu einen Rundgang beschrieben. Diesen finden Sie in unserer TiB-Ausgabe 17 auf den Seiten 10 bis 13. Für ausführlichere Berichte über einzelne Gebäude und deren (ehemalige) Bewohner, lesen Sie bitte die einzelnen Ausgaben der TiB.

 

Rundweg über Beuern und Burgholz - sonniger Weg auf festen Straßen

Ausgangspunkt Parkplätze Am Härtl (im Bereich der Rettungswache). Wir starten vom Ausgangspunkt in Richtung Beurer Straße zum Ortsausgang Richtung Beuern. Auf dem Fahrrad- und Fußweg gehts bergab zum Nachbarort Beuern. Am Ortseingang quert man die Straße und biegt in die Burgholzstraße ein. Dieser Straße folgt man bis im weiteren Verlauf, an kleinen Weilern und Pferdehof vorbei. Aus der Burgholzstraße wird zwischendrin mal der Burgholzerweg. Wenn Sie den Hartl-Hof am Fuße des Gollenbergs sehen können, haben Sie den Ausgangspunkt fast schon erreicht. Dauer ca. 45 Minuten. Sehr gut für Kinderwägen geeignet.  

 

Rundweg über Beuern - Pflaumdorf - Abstecher nach Sankt Ottilien möglich

Wir starten am Ortsausgang Richtung Beuern (Beurer Straße), Parkplätze finden Sie in der Straße Am Härtl oder in der An der Kälberweide/Am Brand. An dem Bankerl können wir bei Fönwetter noch einen Blick in die Alpen werfen, das geübte Auge erkennt auch  Kloster Andechs in weiter Ferne. Wir gehen auf dem Fahrrad- und Fußweg Richtung Beuern. Am Ortseingang führt ein Feldweg rechts Richtung Pflaumdorf. Diesem folgt man bis zum Waldrand. Am Waldrand angekommen gehen wir links über die Wiese bis zur Verbindungsstraße Beuern-Pflaumdorf (Achtung, hier Straßenverkehr bis zum Ponyhof). Wir gehen am Ponyhof vorbei bis zur Kreuzung in Pflaumdorf, dort wenden wir uns nach rechts Richtung Sankt Ottilien und Türkenfeld. Am Ortsende gabelt sich die Straße, wer einen Abstecher ins Kloster Sankt Ottilien einlegen will (Einkehrmöglichkeit) nimmt hier die linke Abzweigung. Zurück nach Türkenfeld geht es auf dem rechten Weg. Zunächst im offenen Gelände erreichen wir schon bald den Wald. Am Ortseingang Türkenfeld gehen wir über die Kreuzstraße und An der Kälberweide wieder zur Beurer Straße zum Ausgangspunkt zurück.Dauer ca. 1 1/2 Stunden

 

Auf den Steingassenberg - Blick übers Dorf

Ausganspunkt Parkplatz am Bahnhof. Die nördlichen Seite des Parkplatzes verlassend, wenden wir uns nach links (am Gasthof Eisenreich vorbei) bis zum Ende der Straße. Dort folgen wir rechts einem kleinen Feldweg, an dessen Ende wieder links halten. Diesem Weg (auf google erkennbar als Feldstraße) folgen wir bis zur Ortsverbindungstraße Türkenfeld - Geltendorf (Achtung Straßenverkehr mit teilw. hoher Geschwindigkeit). Wir kreuzen die Straße und gehen weiter auf dem Feldweg schräg gegenüber. Linkerhand fließt hier der Höllbach entlang. Wir bleiben auf diesem Weg bis wir an den Waldrand kommen. Hier kann man rechts abbiegen und gelangt am Wildgehege vorbei etwas schneller zum Steingassenberg. Wir wählen den Pfad geradeaus in den Wald hinein und bleiben auf diesen Weg bis zu dessen Ende. Dort gehen wir nach zweimal rechts und befinden uns auf dem Steingassenberg. Ein Taferl zeigt uns an, welche Berge wir am Horizont erkennen können. Ein Bankerl bietet Gelegenheit, den Blick auf Türkenfeld zu genießen. Am Wildgehege vorbei geht es zurück. An der dortigen Kreuzung halten wir uns rechts und gehen an der nächsten Möglichkeit nach links Richtung Dorf zurück. Dort queren wir die Verbindungsstraße Türkenfeld - Geltendorf und gehen an dem kleinen Feldweg geradeaus weiter, bis wir auf den Feldweg treffen (links), den wir am Beginn des Rundweges verlassen hatten, hier gehen wir zum Ausgangspunkt am Bahnhof zurück. Dauer ca. 1 1/2 Stunden.  


Feldweg Richtung Steingassenberg


Weg nach St. Ottilien mit Einkehrmöglichkeiten, Klosterkirche, Missionsmuseum, Klosterladen, Hofladen, Nähmaschinenmuseum, meditativer Rundweg ums Kloster uvm.

Für einen kurzen Sonntagsspaziergang kann man mit der S-Bahn nach Geltendorf fahren und von dort durch eine sonnige Baumallee nach Ottilien gelangen. Von Türkenfeld aus führt der kürzeste Weg vom Bahnhof aus in die Sankt-Ottilien-Straße, die am Ortsausgang nach rechts abbiegt. Dieser Straße folgt man auf den ca. 3 Kilometer. Nach dem Wegkreuz mit Bankerl kommt eine scharfe Linkskurve, danach findet sich schon bald die kleine Waldkapelle. Nachdem der Weg aus dem Wald herausführt, kann man nach ca. 200 Metern den kleinen Feldweg rechts wählen oder geradaus weitergehen. Folgt man der Straße geradeaus, kommt man nach weiteren ca. 300 Metern an einer geschlossenen Bauschuttdeponie vorbei, kurz danach biegt man rechts in eine kleine asphaltierte Straße Richtung Sankt Ottilien ab. Ist man an das Ende dieser kurzen Straße gelangt, kann man bereits den ersten Blick auf die Klosterkirche werfen und findet sicher schnell den kleinen Fußweg gegenüber, der über den Bahnhof St. Ottilien unterhalb am Gymnasium vorbei auf das Klostergelände führt. Wer schon etwas ortskundiger ist, oder eine Karte mitführt wird auf dem Hin- oder Rückweg auch die verschiedenen Waldwege gerne mal ausprobieren. 

Variante: Wer Sankt Ottilien bereits kennt, kann den Weg weiter nach Pflaumdorf wählen, in Pflaumdorf Richtung Beuern links abbiegen und ein kurzes Stück nach dem Ponyhof den Waldweg links Richtung Türkenfeld wählen (oder den Weg bis Beuern und von da aus zurück nach Türkenfeld). 


Kleine Wanderung nach Schöngeising an der Amper entlang mit Bade- und Einkehrmöglichkeit

Mit der S-Bahn nach Grafrath (oder mit dem Auto). Vom Bahnsteig hinunter geht man in der Unterführung nach links (süd-östlich) in die Bahnhofstraße Richtung Ortsmitte durch ein kleines Wäldchen auf einem kleinen Fuß/Rad-Weg bis man auf die Bahnhofstraße trifft. Dort nach ca. 40 Metern rechts in die Graf-Rasso-Straße einbiegen. Am Ende der Straße links auf die Kottgeiseringer Straße Richtung Gasthof Dampfschiff halten und bis Amperbrücke laufen. (Dort Abstecher rechterhand zur Wallfahrtskirche Graf-Rasso möglich). Unter der Amperbrücke hindurch dem weiteren Weg folgen, bis man zu einer kleinen hölzernen Brücke kommt, auf dieser die Amper überqueren. 

Blick von der kleinen Holzbrücke auf die Amper

Nach der Brücke links in die Amperstraße einbiegen, die bald zur Badstraße wird. Die Badstraße endet in der Mauerner Straße, diese überqueren und nach wenigen Metern links in die Amperschlucht einbiegen. Von dort im geradeaus, am Klärwerk vorbei. Nun verläuft der Weg hautpsächlich durch den Wald, diesem Weg folgen und immer geradeaus halten (hier finden Sie eine sehr gute Wegekarte). Von hier sind es etwa noch 30 Minuten Fußweg nach Schöngeising (je nachdem wie schnell man geht), unterwegs kann man auch ein erfrischendes Bad in der Amper nehmen.

Man kann nun nach einer Pause den gleichen Weg zurück wählen, oder in Schöngeising mit der S-Bahn nach Türkenfeld zurückfahren (Achtung: Zum Bahnhof Schöngeising sind es ca. 2 km vom Ortskern aus). 

In Schöngeising findet man für ein erfrischendes Bad in der Amper eine sehr schöne Liegewiese mit Kinderspielplatz und Biergarten (1. April - 3. Oktober ab 10 Uhr, Donnerstag Ruhetag!). Ganz besonders abenteuerlich für Kinder ist eine Schlauch-bootfahrt von Grafrath nach Schöngeising! Einstiegsstelle an der Wasserwacht bei der Amperbrücke in Grafrath. 

 


 

Bild oben: Am Gollenberg mit Blick auf den Hartl-Hof


Beim Hartl-Hof gibts Bergkäse aus eigener Milch.

Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-19 Uhr

Im Winter tummeln sich am Schlittenberg gegenüber gerne die Türkenfelder Kinder und genießen die Abfahrt bei strahlendem Sonnschein.

 

 

Auf dem Weg zum Gollenberg (Parkplatz am Härtl)
kommt man an neugierigen Zeitgenossen vorbei.

 

 

 

 

 

Der dreiseitige Grenzstein steht versteckt im Wald seit 1692.
Der Sage nach ein Tummelplatz böser Geister.........

 

 

Dieses Haus steht heute noch!

 

 

 

Blick vom Steingassenberg

Blick vom Steingassenberg aufs Dorf

 

 

Waldkiefer

Natur pur

 

 

Panoramakarte am Steingassenberg